Gino Presti Gino Presti
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Fed macht Schritt zum Ende der „Operation Chokepoint“ für Krypto

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Foto: Orhan Cam/Shutterstock

Die amerikanische Zentralbank setzt einen Schritt, der große Folgen für den Kryptosektor haben kann. Ein neuer Vorschlag von Fed-Gouverneur Christopher Waller soll es Krypto- und Fintechunternehmen ermöglichen, direkten Zugang zu Konten bei der Federal Reserve zu erhalten. Damit scheint ein Ende der Periode zu kommen, in der viele Unternehmen Mühe hatten, überhaupt ein Bankkonto zu behalten.

„Der vereinfachte Rahmen für Hauptkonten von Gouverneur Waller macht ein Ende mit Operation Chokepoint 2.0 und öffnet die Tür zu echter Innovation im Zahlungsverkehr. Schnellere Zahlungen, niedrigere Kosten, bessere Sicherheit – so bauen wir auf verantwortungsvolle Weise an der Zukunft.“

Laut Senatorin Cynthia Lummis markiert dieser Vorschlag einen deutlichen Bruch mit der Politik, die als Operation Chokepoint bekannt ist. Diese Vorgehensweise führte in den vergangenen Jahren dazu, dass Kryptounternehmen massenhaft von Banken abgewiesen wurden, oft ohne klare Erklärung.

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Zugang zum Finanzsystem

Der Plan dreht sich um sogenannte Skinny Accounts. Dies sind begrenzte Konten bei der Zentralbank, die nur für den Zahlungsverkehr gedacht sind. Kreditvergabe bleibt ausgeschlossen, aber Unternehmen erhalten direkten Zugang zum Finanzsystem.

Für Krypto- und Fintechunternehmen bedeutet dies weniger Abhängigkeit von kommerziellen Banken. Gerade diese Banken schlossen in den vergangenen Jahren oft Konten aus Angst vor Aufsicht oder Reputationsschäden.

Laut Lummis sorgt dieser Schritt für mehr Klarheit und Stabilität. Unternehmen wissen, woran sie sind und können ihre Dienstleistungen fortsetzen ohne plötzliche Blockaden.

Ende von Jahren der Unsicherheit

Operation Chokepoint wurde von vielen Parteien als stille Kampagne gegen risikoreiche Sektoren gesehen. Verschiedene Unternehmer verloren Zugang zu Bankdienstleistungen, obwohl sie alle Regeln erfüllten.

Auch nach früheren Eingriffen blieb diese Praxis bestehen. Selbst in 2024 meldeten mehrere Kryptounternehmen, dass Konten ohne Erklärung geschlossen wurden. Das sorgte für Unruhe innerhalb des Sektors und bremste Innovation.

Mit diesem neuen Vorschlag scheint die Federal Reserve Abstand von dieser Vorgehensweise zu nehmen. Politikgestalter erkennen immer öfter an, dass digitale Finanzdienstleistungen ein bleibender Bestandteil des Systems sind.

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Was dies für den Sektor bedeutet

Die Ankündigung kann das Vertrauen in den Sektor vorsichtig stärken. Gleichzeitig hängt viel davon ab, wie Aufsichtsbehörden und Banken die neuen Regeln in der Praxis anwenden.

Für Krypto kann dies für mehr Klarheit und weniger operative Unsicherheit sorgen. Ob das auch zu breiterem Wachstum führt, hängt von konsistenter Politik und der Bereitschaft traditioneller Parteien ab, mitzugehen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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