Foto: Fabrizio Maffei/Shutterstock
Kryptodienstleistungen werden ein immer wichtigerer Faktor bei der Bankwahl europäischer Anleger. Ganze 35 Prozent erwägen, zu einer Bank mit einem besseren Krypto-Angebot zu wechseln. Das geht aus einer neuen Studie von Börse Stuttgart Digital hervor, dem digitalen Arm der deutschen Börse.
Zusammengefasst
- Aus einer neuen Studie geht hervor, dass 35 Prozent der europäischen Anleger ihre Bank für ein besseres Krypto-Angebot wechseln würden.
- Gleichzeitig hält eine große Mehrheit (76 Prozent) den Kryptomarkt noch für unzureichend reguliert.
- Neue europäische Regeln (MiCAR) geben fast der Hälfte der Befragten mehr Vertrauen in digitale Währungen.
Krypto wird immer häufiger entscheidend bei der Bankwahl
Der Zugang zu Kryptowährungen gewinnt für europäische Verbraucher zunehmend an Bedeutung. Aus der Studie geht hervor, dass 35 Prozent der Anleger einen Wechsel in Betracht ziehen, wenn eine andere Bank bessere Kryptodienstleistungen anbietet. Fast jeder Fünfte erwartet zudem, dass die eigene Bank dies innerhalb von drei Jahren ebenfalls anbieten wird.
Das Interesse an Krypto ist bereits hoch: In Spanien, dem Spitzenreiter der Studie, besitzen 28 Prozent der Anleger Kryptowährungen. Deutschland (25 Prozent), Italien (24 Prozent) und Frankreich (23 Prozent) folgen dicht dahinter. Im Durchschnitt hat bereits ein Viertel der Befragten in Krypto investiert, und 36 Prozent planen, dies in den kommenden fünf Jahren (erneut) zu tun.
Unsicherheit über Regulierung bleibt eine Hürde
Gleichzeitig besteht große Unsicherheit. Eine deutliche Mehrheit von 76 Prozent der Anleger hält den Kryptomarkt weiterhin für unzureichend reguliert. Auch mangelndes Wissen spielt eine Rolle: Mehr als 60 Prozent der Befragten fühlen sich schlecht über Krypto informiert, was viele potenzielle Investoren abschreckt.
Neue europäische Gesetzgebung, bekannt als MiCAR, soll hier Abhilfe schaffen. Dieser Ansatz scheint zu wirken: Fast die Hälfte der Anleger gibt an, dass MiCAR ihr Vertrauen in Krypto gestärkt hat.
Hintergrund: der deutsche Kryptomarkt
An der Studie von Börse Stuttgart Digital nahmen rund 6.000 Anleger aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich teil. Dass Deutschland ein wichtiger Markt ist, zeigt auch ein weiterer Bericht des Analyseunternehmens Chainalysis. Zwischen Juli 2024 und Juni 2025 wurden dort Kryptowährungen im Wert von 219 Milliarden US-Dollar gehandelt.
Auch Deutschland ist hier stark vertreten und belegt europaweit einen der vorderen Plätze mit einem Handelsvolumen von nahezu 150 Milliarden US-Dollar.
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