Bitcoin befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase: Der Kurs fällt weiter und gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach der Kryptowährung ab. Laut CryptoQuant nähert sich der Preis einem Niveau, das in früheren Abwärtsphasen häufig als Boden galt. Gleichzeitig kaufen sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren weniger Bitcoin, was auf eine derzeit schwächere Marktlage hindeutet.
Zusammengefasst
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Laut CryptoQuant fiel Bitcoin auf 59.000 US-Dollar und liegt damit nur noch 9 Prozent über dem sogenannten „Realized Price“ von 53.600 US-Dollar.
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Die gesamte Nachfrage nach Bitcoin verzeichnete in der vergangenen Woche laut Analyse den stärksten Rückgang seit Januar 2022.
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US-amerikanische Bitcoin-ETFs, ein wichtiger Motor des Marktes, zeigen erstmals einen Rekordrückgang bei der Nachfrage.
Kurs nahe historischem Boden
Bitcoin ist in der aktuellen Baisse auf ein neues Tief von 59.000 US-Dollar gefallen. Laut einer Analyse von CryptoQuant liegt der Kurs damit nur noch 9 Prozent über dem Realized Price von 53.600 US-Dollar.
Dieser „Realized Price“ ist ein Bewertungsniveau, das in früheren Marktzyklen häufig das Ende einer Abwärtsbewegung markierte. Das könnte darauf hindeuten, dass sich der Kurs einem Boden nähert.
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Nachfrage aus allen Richtungen trocknet aus
Trotz der potenziell günstigen Bewertung sind die Nachfragebedingungen laut CryptoQuant äußerst schwach. Die Gesamtnachfrage – eine Kombination aus direkten Käufen und spekulativem Handel – sank in der vergangenen Woche um 652.000 BTC.
Das ist der stärkste Nachfragerückgang seit Januar 2022. Auch die langfristige Nachfrage ist negativ und erreichte den schwächsten Stand seit Februar 2024.
Institutioneller Motor gerät ins Stocken
Die Nachfrage von US-amerikanischen institutionellen Investoren, die als wichtigster Treiber des aktuellen Marktzyklus gelten, ist laut den Daten von CryptoQuant vollständig zum Erliegen gekommen. Die Käufe über Exchange Traded Funds (ETFs) schrumpfen so schnell wie noch nie seit ihrer Einführung im Januar 2024.
In den vergangenen 30 Tagen haben diese Investoren erstmals mehr Bitcoin verkauft als gekauft.
Von echter Panik ist noch nichts zu sehen
Obwohl der Kurs fällt, gibt es laut der Analyse von CryptoQuant bislang keine Anzeichen für einen massiven Ausverkauf, der auch als Kapitulation bezeichnet wird. In den vergangenen 30 Tagen realisierten Verkäufer Verluste in Höhe von 187.000 BTC.
Das liegt deutlich unter den Verlusten von 400.000 BTC im Februar 2026 oder den 1,2 Millionen BTC während der Bodenbildung nach dem Zusammenbruch von FTX im November 2022. Laut CryptoQuant ist der Tiefpunkt erst dann erreicht, wenn die Nachfrage nicht weiter sinkt und gleichzeitig ein Höhepunkt bei Verkäufen mit Verlusten zu beobachten ist.






