Bitcoin könnte sich einem Boden nähern. Ein immer größerer Anteil der von Langzeitinvestoren gehaltenen Bitcoin befindet sich derzeit im Verlust.
Dieser Anteil liegt inzwischen über dem Niveau während des Zusammenbruchs der Kryptobörse FTX und nähert sich den Werten aus dem Jahr 2018. Laut einem Analysten ähnelt die aktuelle Marktlage damit zunehmend früheren Phasen starker Kursrückgänge.
Zusammengefasst
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Mehr Bitcoin von Langzeitinvestoren befindet sich im Verlust als während des Zusammenbruchs von FTX.
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Das aktuelle Niveau nähert sich dem schweren Krypto-Bärenmarkt von 2018.
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Der realisierte Bitcoin-Preis liegt bei rund 50.000 US-Dollar.
Langzeitinvestoren verzeichnen Verluste
Der Krypto-Analyst Killa teilte seine Analyse auf der Social-Media-Plattform X, ehemals Twitter. Dabei untersucht er den Anteil der Bitcoin von Langzeitinvestoren, die sich derzeit im Verlust befinden.

Dieser Anteil liegt inzwischen über dem Niveau während des Zusammenbruchs der Kryptobörse FTX. FTX meldete im November 2022 Insolvenz an, woraufhin der Bitcoin-Kurs deutlich einbrach.
Nach Einschätzung von Killa nähert sich die aktuelle Situation außerdem dem Niveau aus dem Jahr 2018. Auch damals befanden sich nach dem starken Rückgang des Bitcoin-Kurses viele Anleger im Verlust.
Bitcoin könnte auf 50.000 US-Dollar fallen
Der Analyst betrachtet außerdem den realisierten Bitcoin-Preis. Dieser liegt derzeit bei rund 50.000 US-Dollar.
Dieser Wert schätzt den durchschnittlichen Preis, zu dem sich alle im Umlauf befindlichen Bitcoin zuletzt bewegt haben. Für jede einzelne Coin wird der Kurs zum Zeitpunkt ihrer letzten Übertragung auf eine andere Adresse berücksichtigt.
In früheren Marktzyklen fiel Bitcoin häufig auf ein vergleichbares Preisniveau zurück. Deshalb schließt Killa einen Rückgang in Richtung 50.000 US-Dollar nicht aus.
Historische Signale bieten keine Sicherheit
Während des vorherigen Bullenmarktes wurden rund 80 Prozent der bekannten Signale für einen Kursgipfel nicht erreicht. Dennoch endete die Aufwärtsbewegung, und der Bitcoin-Kurs begann anschließend zu fallen.
Laut Killa könnte sich ein ähnliches Muster auch bei einem Marktboden zeigen. Bitcoin muss also nicht zwangsläufig alle bekannten Bodensignale erreichen, bevor sich der Kurs wieder erholt.
Der Analyst betrachtet die Marke von 50.000 US-Dollar daher als mögliches Szenario und nicht als festes Kursziel. Bitcoin könnte bis auf 50.000 US-Dollar fallen, der Tiefpunkt könnte jedoch auch bereits oberhalb dieses Niveaus erreicht werden.







