Blutbad an asiatischen Börsen: Das könnte auch Bitcoin zu spüren bekommen

2 Min. Lesedauer
Blutbad an asiatischen Börsen: Das könnte auch Bitcoin zu spüren bekommen
Foto: AdolescentChat/Shutterstock
Kostenlose Crypto erhalten

Anzeige · Investieren ist risikoreich. Du kannst deine Einlage verlieren.

Der Handelstag beginnt in Asien äußerst unruhig, und mehrere Börsen starten tief im Minus.

Der japanische Nikkei fällt am Mittwochmorgen um fast 3 Prozent, in Südkorea sind die Verluste noch größer. Auch an den europäischen Börsen zeichnet sich ein Handelsstart im roten Bereich ab.

Auch Bitcoin könnte unter Druck geraten, wenn Ölpreise und Zinsen weiter steigen. Bislang hält sich die Kryptowährung jedoch besser als viele Aktienmärkte.

Zusammengefasst

  • Der Nikkei verliert fast 3 Prozent, der südkoreanische Kospi fast 4 Prozent.

  • Öl verteuert sich infolge neuer Angriffe zwischen den USA und Iran, während gleichzeitig die Zinsen steigen.

  • Auch die europäischen Futures notieren tiefer und deuten auf einen schwachen Handelsstart hin.

  • Bitcoin hält sich vorerst noch über 77.000 US-Dollar.

Japanische Börse bricht deutlich ein

Der Nikkei 225 notiert am Mittwochmorgen rund 2,9 Prozent tiefer. In Südkorea verliert der Kospi laut Reuters fast 4 Prozent. Auch andere asiatische Börsen stehen deutlich im Minus.

Die Verkaufswelle folgt auf neue amerikanische Luftangriffe auf Iran. Dadurch wächst die Sorge vor Problemen bei der Ölversorgung über die Straße von Hormus. Der Preis für Brent-Öl steigt auf rund 95,45 US-Dollar je Barrel.

Gleichzeitig steigen die Renditen von Staatsanleihen. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen liegt bei rund 3 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit etwa 30 Jahren. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt bei über 4,8 Prozent.

Europa steht vor dem nächsten Test

Die Kombination aus teurem Öl und hohen Zinsen belastet nicht nur Japan. Die Wall Street schloss bereits gestern schwächer: Der S&P 500 verlor 0,7 Prozent, der Nasdaq 1 Prozent.

Auch die europäischen Futures deuten auf einen schwächeren Handelsstart hin. Der Euro-Stoxx-50-Future liegt laut Bloomberg rund 0,4 Prozent im Minus.

Um 09.00 Uhr zeigt sich, wie die europäischen Märkte tatsächlich reagieren. Dann beginnt auch der reguläre Börsenhandel in Europa.

Warum das auch Bitcoin treffen könnte

Für den Kryptomarkt sind vor allem die steigenden Zinsen von Bedeutung. Höhere Ölpreise könnten die Inflation zusätzlich anheizen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbanken ihre Leitzinsen anheben oder länger auf einem hohen Niveau halten.

Das ist in der Regel ungünstig für risikoreiche Anlagen wie Aktien und Kryptowährungen. Anleihen werden durch die höheren Zinsen hingegen attraktiver.

Die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank wird am 16. September bekannt gegeben.

Bitcoin hält sich bislang noch vergleichsweise stabil. Wie wir heute Morgen berichteten, ist der Kurs auf rund 77.470 US-Dollar gefallen.

Damit notiert die Kryptowährung 1,4 Prozent niedriger als gestern. Die Verkaufswelle aus Asien ist bislang also noch nicht in gleichem Maße auf den Kryptomarkt übergeschwappt.

Tipp: OKX verschenkt 400 € in Bitcoin

Noch kein OKX-Account? Dann ist heute dein Glückstag! Die beliebte Krypto-Börse OKX schenkt allen neuen deutschen Nutzern gerade gratis 400 € in Bitcoin. Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur etwa eine Minute. Hier sicherst du dir 400 € gratis Bitcoin.

OKX

4,5/5

App Store

App Store

Anzeige · Investieren ist risikoreich. Du kannst deine Einlage verlieren.