Die Vereinigten Staaten wollen Unternehmen und Länder bestrafen, die den Iran weiterhin finanziell unterstützen. Ihnen könnte der Zugang zum US-Dollarsystem entzogen werden.
Auch Kryptowährungen fallen unter die neuen Maßnahmen. Kryptobörsen und andere Unternehmen, die Zahlungen für den Iran abwickeln, riskieren dadurch US-Sanktionen.
Zusammengefasst
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Die USA starten eine neue Kampagne, um den Iran finanziell zu isolieren.
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Mehr als 60 Personen, Unternehmen und Schiffe werden mit Sanktionen belegt.
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Die neuen Maßnahmen richten sich auch gegen den Kryptosektor.
USA wollen Iran finanziell isolieren
US-Finanzminister Scott Bessent hat die neue Kampagne am Montag angekündigt. Sie trägt den Namen Operation Economic Outcast und soll die Einnahmen des Iran weiter reduzieren.
BREAKING: US Treasury Secretary Bessent says anyone who “helps Iran” will be removed from the US Dollar system. Bessent says countries who “stick with Iran will be isolated with them.”
Unternehmen und Länder erhalten eine Frist, um bestimmte Geschäfte mit dem Iran einzustellen. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, droht die US-Regierung mit eigenen Maßnahmen.
Bessent warnte, dass Organisationen, die Geld für den Iran waschen, vom Dollarsystem ausgeschlossen werden. Der Zugang zum US-Dollar ist wichtig, da ein großer Teil des internationalen Handels in dieser Währung abgewickelt wird. Ohne diesen Zugang wird es für Unternehmen deutlich schwieriger, Zahlungen abzuwickeln und weltweit Geschäfte zu tätigen.
Mehr als 60 Akteure werden sanktioniert
Die USA verhängen unmittelbar Sanktionen gegen mehr als 60 Personen, Unternehmen und Schiffe. Sie sollen den Iran beim Ölhandel, bei Raketentechnologie, digitalen Angriffen oder anderen Finanzströmen unterstützen.
Im Rahmen von Sanktionen können Bankkonten eingefroren und Transaktionen untersagt werden. Auch Unternehmen außerhalb des Iran können betroffen sein, wenn sie weiterhin Geschäfte mit sanktionierten Akteuren tätigen.
Die US-Regierung konzentriert sich auf fünf wichtige Bereiche: Kryptowährungen, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt. Bessent erklärte, dass Länder, die den Iran weiterhin unterstützen, gemeinsam mit dem Land finanziell isoliert werden könnten.
Kryptowährungen erneut Teil des Vorgehens gegen Iran
Der Iran nutzt Kryptowährungen, um Zahlungen außerhalb des klassischen Bankensystems abzuwickeln. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass das Land Kryptowährungen im Milliardenwert nutzte, um Sanktionen zu umgehen.
Die USA setzten im Juni außerdem vier große iranische Kryptobörsen auf eine Sanktionsliste. Davon betroffen waren unter anderem die Handelsplattform Nobitex und mehrere Führungskräfte.
Die neue Kampagne könnte weitere Kryptobörsen, Zahlungsdienstleister und Vermittler treffen, die Gelder für den Iran transferieren. Eine allgemeine Maßnahme gegen Bitcoin oder andere Kryptowährungen wurde nicht angekündigt.








