Bitcoin und Kryptomarkt fallen nach erstem US-Angriff auf Iran seit einem Monat

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Bitcoin und Kryptomarkt fallen nach erstem US-Angriff auf Iran seit einem Monat
Foto: saeediex/Shutterstock
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Die Vereinigten Staaten und Iran greifen sich wieder gegenseitig an, der Ölpreis ist erneut gestiegen und gleichzeitig hat der Kryptomarkt einen Rückschlag erlitten. Es sind die ersten Angriffe seit Ende vergangenen Monats, was unmittelbar für entsprechende Sorgen unter Anlegern sorgt. Auch der Kurschart von Bitcoin bereitet technischen Analysten etwas Unruhe.

BTC beendet die Woche mit Verlusten

Gestern sah es zunächst nach einem guten Tag für Bitcoin aus, doch aufgrund der Entwicklungen im Nahen Osten kam es letztlich anders. Nach einem Monat relativer Ruhe wurde am späten Abend bekannt, dass die USA zwei iranische Abschussanlagen auf der iranischen Insel Larak angegriffen haben.

Es soll sich um eine „begrenzte, präzise Aktion“ gehandelt haben, die dazu dienen sollte, „das Verlegen von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern“.

Bitcoin stieg zu Beginn des Abends auf über 79.000 US-Dollar, fiel in der Nacht jedoch bis auf ein Tief von 77.300 US-Dollar.

Iran bezeichnete den Angriff als einen „strategischen und fatalen Fehler des Trump-Regimes“ und erklärte, dass „der Feind die Folgen dieser Fehleinschätzung sowohl wirtschaftlich als auch militärisch tragen wird“. In der Nacht reagierte Iran mit Angriffen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien.

Der Krieg war nicht zum Stillstand gekommen, sondern hatte lediglich seine Form verändert. Washington verzichtete auf weitere Bombardierungen, erhöhte dafür aber den wirtschaftlichen Druck. Iran hielt sich zurück, weil das Land von einer weiteren Eskalation wenig zu gewinnen hatte. Die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, die weltweit wichtigste Meerenge für den Transport von Öl und Flüssigerdgas, ist dabei Irans wichtigstes Druckmittel.

Der Ölpreis ist mit einem Sprung von 3 Prozent in die neue Woche gestartet und scheint damit seinen Aufwärtstrend der vergangenen zwei Monate fortzusetzen. Das könnte zu einer höheren Inflation und einer restriktiveren Geldpolitik der Zentralbanken führen – ein Szenario, das Anleger vermeiden möchten.

Laut Analyst Roman ist es „kein gutes Zeichen“, dass Bitcoin die Wochenkerze gestern im roten Bereich geschlossen hat. Genauer gesagt hat die Kryptowährung einen sogenannten „Shooting Star“ gebildet. Der lange obere Docht zeigt dabei, dass die Verkäufer deutlich zurückgeschlagen haben.

bitcoin:native 1W Last week closing red is not a good sign for our building bearish divergences. We also do not have a macro change despite all the euphoria I read last week. Yes, there are more macro bullish signs but that doesn’t mean we can’t have a harsh pullback here.

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Roman
Roman
@Roman_Trading

I was one of few publicly posting my $BTC macro reversal signs & buys in the 50s/60s yet I’m not screaming my head off calling for the start of a euphoric bull market. Why? Until structure changes - we still have lower highs & lower lows. Nothing has changed.

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Das nächste Unterstützungsniveau liegt bei rund 74.000 US-Dollar. Sollte Bitcoin weiter korrigieren, könnte dies der Bereich sein, in dem die Käufer wieder das Ruder übernehmen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt der Bitcoin-Kurs auf der Kryptobörse OKX bei 77.942 US-Dollar. Umgerechnet entspricht das auf der europäischen Kryptobörse Bitvavo einem BTC-Preis von 67.259 Euro. Gegenüber dem Stand vor 24 Stunden liegt BTC damit 0,24 Prozent im Minus.

Monero überrascht mit kräftigem Anstieg

Die größten Verluste gibt es bei den Altcoins.

Bei Ethereum hält sich der Schaden mit einem Minus von 0,89 Prozent innerhalb der vergangenen 24 Stunden noch in Grenzen. Die meisten anderen Kryptowährungen müssen jedoch stärkere Rückgänge verkraften.

So ist Ripple um 2,16 Prozent gefallen, Solana um 2,41 Prozent, Hyperliquid um 2,65 Prozent und Dogecoin um 2,71 Prozent.

Die Privacy-Kryptowährung Monero ist heute mit einem kräftigen Plus von 8,71 Prozent die große Überraschung. Grund dafür ist die Nachricht, dass THORChain ein Upgrade durchgeführt hat, das native Unterstützung für Moneros XMR-Token hinzufügt.

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