Bitcoin (BTC) befindet sich auf halbem Weg im vierjährigen „Halving-Zyklus“, doch der Kurs entwickelt sich bislang deutlich schwächer als in früheren Zyklen.
Zusammengefasst:
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Bitcoin befindet sich in der Mitte des vierjährigen „Halving-Zyklus“.
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Der Kurs ist seit dem letzten Halving um etwa 15 Prozent gestiegen, was weniger ist als in früheren Zyklen.
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Bitcoin-Mining hat nach jedem Halving weniger Einfluss auf den Kurs.
Vierjähriger Zyklus und der Bitcoin-Kurs
Laut einigen Beobachtern wird der Bitcoin-Kurs stark von einem vierjährigen Zyklus bestimmt. Alle vier Jahre halbiert sich die Belohnung für das Schürfen neuer Bitcoins. Diese Ereignisse werden als „Bitcoin-Halvings“ bezeichnet und führen dazu, dass Bitcoin zunehmend knapper wird.
Wenn weniger neue Bitcoins geschürft werden, können auch weniger auf den Markt gebracht werden. Nach den Prinzipien von Angebot und Nachfrage wirkt sich dies kurssteigernd aus.
Einige Analysten sind daher der Ansicht, dass die Kursanstiege von Bitcoin im Wesentlichen durch die Bitcoin-Halvings getrieben werden.
Kursanstieg weniger explosiv
Dennoch hat sich der Kurs in diesem Zyklus schwächer entwickelt als in den vorherigen, wie Daten von Glassnode zeigen. Bitcoin befindet sich mittlerweile auf halbem Weg im vierjährigen Zyklus, doch der Kurs liegt derzeit nur etwa fünfzehn Prozent über dem Niveau zu Beginn des Zyklus im April 2024.
Das steht in starkem Kontrast zu früheren Zyklen. Nach dem Halving im Mai 2020 stieg Bitcoin beispielsweise um 750 Prozent – von 8.400 US-Dollar auf schließlich 63.000 US-Dollar bis zum Halving im April 2024.

Im Zyklus davor, zwischen den Halvings 2016 und 2020, legte Bitcoin um fast 1.300 Prozent zu – von 650 US-Dollar auf 8.400 US-Dollar. Zwischen 2012 und 2016 fiel der Anstieg noch deutlich stärker aus: satte 5.400 Prozent.
Weniger Einfluss auf den Kurs
Die Kursanstiege scheinen mit jedem Zyklus weiter abzuflachen. Möglicherweise liegt das daran, dass die Wirkung der Bitcoin-Halvings zunehmend nachlässt, je weiter die Belohnung sinkt.
Die Menge an neuen Bitcoins, die Miner täglich schürfen, ist heute nämlich bereits relativ gering im Vergleich zum gesamten Handelsvolumen von Bitcoin weltweit. Dadurch haben Miner weniger Einfluss auf den Kurs als früher, als sie mehr Bitcoin schürften und verkauften.
Nach jedem Bitcoin-Halving nimmt der Einfluss der Miner auf den Kurs auf diese Weise weiter ab. Einige spekulieren daher, dass sich der Markt inzwischen verändert hat und der vierjährige Zyklus nicht mehr die entscheidende Rolle spielt.








