Foto: T. Schneider/Shutterstock
Die Freundschaft zwischen Justin Sun und der Familie von Präsident Trump ist endgültig zerbrochen.
Der Gründer der Kryptowährung Tron hat Klage eingereicht, weil seine Investition von 45 Millionen Dollar in World Liberty Financial (WLF) eingefroren ist.
Laut Sun ist die Blockade eine bewusste Maßnahme, um ihn zum Schweigen zu bringen, da er sich gegen neue, umstrittene Pläne des Teams stellt.
Zusammengefasst
- Justin Sun verklagt World Liberty Financial wegen des Einfrierens von 45 Millionen Dollar in Krypto.
- Der Streit eskalierte nach einem neuen Plan, Tokens für Jahre zu sperren.
- Das WLF-Team soll Sun damit gedroht haben, seine Coins zu zerstören und ihn bei den Behörden zu melden.
Millionen von Justin Sun in World Liberty Financial eingefroren
Der Streit zwischen Sun und World Liberty Financial begann möglicherweise bereits im August 2025.
Laut Sun soll das Team hinter den Kulissen eine „Blacklist“-Funktion entwickelt haben. Damit können Tokens in bestimmten Wallets eingefroren werden.
Sun behauptet, dass diese Sperre aktiviert wurde, nachdem er sich geweigert hatte, 200 Millionen Dollar in eine neue Stablecoin des Projekts zu investieren.
Statt ein geschätzter Partner zu bleiben, wurde er plötzlich zu einem Investor ohne Zugriff auf sein eigenes Geld.
Sun erklärt, das Unternehmen habe dies getan, um zu verhindern, dass er seine große Menge an Tokens verkauft. Durch das Einfrieren seines Vermögens habe das Management den Kurs der Kryptowährung künstlich hochhalten wollen.
In einer Erklärung sagt Sun, dass er zunächst versucht habe, die Situation intern zu klären.
„Das Team weigerte sich jedoch, meine Tokens freizugeben“, so Sun. „Ich möchte einfach die gleiche Behandlung wie jeder andere frühe Investor.“
Der neue Plan von Trumps Krypto-Projekt
Am 15. April dieses Jahres eskalierte die Situation endgültig.
WLF stellte einen neuen Vorschlag vor, der frühe Investoren zwingt, ihre Coins weitere zwei bis vier Jahre zu sperren.
Wer dem nicht zustimmt, verliert laut den neuen Regeln sein Vermögen auf unbestimmte Zeit.
Sun bezeichnet dies als „Governance-Betrug“: eine Falle, bei der er nicht einmal dagegen stimmen kann, da seine Wallet weiterhin gesperrt ist. Zudem sagt Sun, dass lediglich 10 Wallets 76 % der Stimmen kontrollieren.
Der Konflikt ist inzwischen äußerst angespannt. Mitgründer Chase Herro soll Sun persönlich damit gedroht haben, seine Coins zu zerstören und ihn bei den US-Behörden anzuzeigen, falls er nicht nachgebe.
Sun selbst ist allerdings ebenfalls eine umstrittene Persönlichkeit, die in der Vergangenheit wiederholt mit fragwürdigen Praktiken und rechtlichen Auseinandersetzungen in Verbindung gebracht wurde. Erst im vergangenen Monat zahlte er eine Geldstrafe von 10 Milliarden Dollar.
World Liberty Financial hat bislang nicht auf die Klage reagiert, drohte jedoch Anfang dieses Monats selbst mit rechtlichen Schritten:
„Wir haben die Verträge. Wir haben die Beweise. Wir sehen uns vor Gericht, Kumpel.“
Does anyone still believe @justinsuntron ?
Justin’s favorite move is playing the victim while making baseless allegations to cover up his own misconduct.
Same playbook, different target. WLFI isn’t the first.
We have the contracts. We have the evidence. We have the truth.
See…
— WLFI (@worldlibertyfi) April 12, 2026
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