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US-Regierung verschiebt Bitcoin aus berüchtigtem Mega-Hack zu Kryptobörse

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VS verlegt Bitcoin aus berüchtigtem Mega-Hack zu Kryptobörse

Foto: Bill Perry/Shutterstock

Die US-Regierung hat Bitcoin an die Kryptobörse Coinbase geschickt.

Es handelt sich um eine Summe von 606.000 Dollar (515.000 Euro) in Bitcoin – doch dies ist erst die erste Runde.

Analyseunternehmen Arkham warnt vor einem Verkauf, doch das scheint hier nicht das Vorhaben zu sein.

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Zusammengefasst

  • Die USA haben 8 Bitcoin (Wert: etwa 515.000 Euro), die 2016 gestohlen wurden, an Coinbase Prime geschickt.
  • Ein Gericht hat entschieden, dass die Regierung die Bitcoins an Bitfinex zurückgeben muss.
  • Bitfinex entschädigt zunächst die Opfer des Hacks. Der Rest des Geldes wird verwendet, um die eigene Kryptowährung LEO zurückzukaufen.

US-Regierung sendet 8 Bitcoin an Coinbase

Die US-Regierung hat in der vergangenen Nacht plötzlich 8 Bitcoin überwiesen.

Die Bitcoins wurden an eine Krypto-Wallet (digitale Geldbörse) von Coinbase Prime geschickt. Das geht aus Daten des Analyseunternehmens Arkham hervor:

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Der Bitfinex-Hack von 2016

Diese Bitcoins lassen sich direkt auf den berüchtigten Hack von Bitfinex im Jahr 2016 zurückführen.

Dabei stahl der Hacker Ilya „Dutch“ Lichtenstein zusammen mit seiner Frau Heather „Razzlekhan“ Morgan fast 120.000 Bitcoin.

Zum Zeitpunkt des Diebstahls war die Beute etwa 72 Millionen Dollar wert. Durch den Kursanstieg von Bitcoin beträgt der Wert heute mehr als 7,5 Milliarden Euro.

Der Diebstahl im Jahr 2016 war einer der größten in der Geschichte der Kryptowährungen.

Lichtenstein schleuste über mehr als zweitausend Transaktionen ein Vermögen in Bitcoin weiter. Jahre später, im Jahr 2022, gelang es Ermittlern, einen großen Teil der Beute sicherzustellen.

Im Jahr 2024 wurde Lichtenstein zu 60 Monaten Gefängnis verurteilt. Im Januar 2026 wurde er freigelassen und dankte dafür Trump.

Werden die Bitcoins nicht verkauft?

Trotz der alarmierenden Meldung von Arkham werden die Bitcoins wahrscheinlich nicht direkt verkauft.

Ein US-Gericht entschied im Jahr 2025, dass die Regierung die Bitcoins „in natura“ zurückgeben muss.

Das bedeutet, dass Bitfinex die tatsächlichen Bitcoins zurückerhält und nicht deren Gegenwert in Dollar. Die jüngste Transaktion ist der erste Schritt in diesem Prozess.

Bitfinex hat einen klaren Plan für die Bitcoins. Zunächst werden die Opfer des Hacks vollständig entschädigt.

Sie erhielten damals spezielle „Recovery Right Tokens“ (RRTs), eine Art Gutscheine zum Einlösen.

Vom verbleibenden Betrag verwendet Bitfinex mindestens 80 Prozent, um die eigene Kryptowährung UNUS SED LEO zurückzukaufen und dauerhaft aus dem Umlauf zu nehmen.

Dieser Prozess, der als „Burn“ bezeichnet wird, ist vergleichbar mit einem Unternehmen, das eigene Aktien zurückkauft. Dadurch wird das Gesamtangebot der Münze reduziert, was die verbleibenden Coins knapper macht.

Die US-Regierung besitzt weiterhin Bitcoin im Wert von etwa 21 Milliarden Euro sowie verschiedene andere Kryptowährungen.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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