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Frankreich wird in letzter Zeit von einer Welle gewaltsamer Krypto-Überfälle heimgesucht.
Opfer werden teils tagelang festgehalten oder schwer misshandelt, um ihre digitalen Vermögenswerte zu erpressen.
Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen 88 Verdächtige im Zusammenhang mit dieser Serie brutaler Entführungen und Überfälle angeklagt, darunter mehr als zehn Minderjährige.
Zusammengefasst
- Frankreich klagt 88 Personen wegen brutaler Krypto-Überfälle an; mehr als zehn Verdächtige sind minderjährig.
- Die Banden erbeuteten bei Dutzenden gewaltsamen Angriffen und Entführungen Kryptowährungen im Wert von Millionen.
- Laut Justiz handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um organisierte kriminelle Netzwerke.
Extremes Gewaltmaß für Krypto
In Frankreich ist von sogenannten „crypto-rapt“ die Rede, also Krypto-Überfällen.
Im Englischen werden diese Angriffe als „Wrench Attacks“ bezeichnet.
Die Täter setzen dabei physische Gewalt oder deren Androhung ein, um Opfer zur Übertragung ihrer Kryptowährungen zu zwingen.
Das Vorgehen ist oft brutal, mit Hausüberfällen, Entführungen, schwerer Misshandlung und sogar Verstümmelung.
Bereits 132 gemeldete Fälle in Frankreich
Die Beispiele sind schockierend. So schnitten Täter im Mai 2025 einem Opfer einen Finger ab, um an einen PIN-Code zu gelangen.
In einem anderen Fall, im Dezember 2025, wurde ein Ehepaar gezwungen, Kryptowährungen im Wert von etwa 8 Millionen Euro zu übertragen.
Sogar David Balland, Mitgründer des Krypto-Wallet-Herstellers Ledger, wurde im Januar 2025 Opfer einer Entführung.
Kürzlich wurden zudem eine Mutter und ihr Kind entführt, und ein falscher Lieferbote zog eine Schusswaffe.
Die Zahl gewaltsamer Krypto-Überfälle in Frankreich ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Behörden verzeichneten einen Anstieg der gemeldeten Fälle von 18 im Jahr 2024 auf 67 im Jahr 2025. Im Jahr 2026 wurden bereits 47 Fälle gezählt.
Organisierte Banden hinter den Überfällen
Die Polizei kam den Banden auf die Spur, weil dieselben Täter bei mehreren Überfällen im Land auftauchten.
Laut der leitenden Staatsanwältin Vanessa Perrée zeigt dies, dass es sich um „strukturierte Netzwerke“ und nicht um Einzeltaten handelt. Diese Erkenntnis war der Durchbruch in den Ermittlungen.
Zwölf einzelne Verfahren wurden inzwischen zusammengelegt und werden von spezialisierten Richtern verhandelt.
Von den 88 Verdächtigen befinden sich 75 in Untersuchungshaft. Darunter sind mindestens 10 Minderjährige. Die Ermittlungen werden von der nationalen Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität (PNACO) geleitet.
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