Foto: Jarretera (Shutterstock)
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die „Bank der Banken“, warnt vor beliebten „Sparprodukten“ bei Kryptobörsen. In einem neuen Bericht stellt die Organisation fest, dass viele dieser Plattformen wie unregulierte „Schattenbanken“ arbeiten, wodurch Nutzer großen Risiken ausgesetzt sind.
Zusammengefasst
- Internationale Spitzenbank: Viele Kryptobörsen arbeiten wie „Schattenbanken“.
- „Sparprodukte“ sind kein Sparguthaben, sondern unbesicherte Kredite an die Plattform.
- Der Zusammenbruch von Kryptobörsen wie FTX und Celsius verdeutlicht die Risiken.
Von Handelsplattform zur Schattenbank
Dem Bericht zufolge entwickeln sich viele Krypto-Plattformen von einfachen Handelsplätzen zu komplexen Finanzunternehmen. Sie bieten zunehmend Dienstleistungen an, die denen einer klassischen Bank ähneln, wie Kredite und Produkte mit hoher Rendite.
Für Nutzer wirkt es so, als würden sie ein Sparkonto mit hoher Verzinsung eröffnen. In Wirklichkeit, so die Forscher, gewähren sie „einen unbesicherten Kredit an eine kaum regulierte Schattenbank“.
Wie funktionieren diese „Sparprodukte“?
Wer seine Kryptowährungen in ein solches „Earn“-Produkt einzahlt, überträgt laut Bericht die Kontrolle und teilweise sogar das Eigentum an die Plattform. Das Unternehmen bündelt diese Vermögenswerte und nutzt sie für riskante Aktivitäten, etwa Spekulationen oder die Weiterverleihung an Dritte, um Gewinne zu erzielen.
Ein Teil dieser Gewinne wird als „Zinsen“ an die Nutzer ausgeschüttet. Das große Problem besteht laut Bericht darin, dass der Schutz einer traditionellen Bank hier vollständig fehlt. Dinge wie eine Einlagensicherung oder strenge Aufsicht existieren nicht bei allen Plattformen. Geht die Plattform insolvent, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Nutzer ihre gesamte Einlage verlieren.
Aktuelle Beispiele
Der Bericht nennt die jüngsten Insolvenzen von Celsius und FTX als Musterbeispiele. Laut den Forschern basierten diese Systeme auf „geliehenem Geld, Intransparenz und Versprechen von Sparprodukten ohne Schutz“.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ist eine Dachorganisation für 63 Zentralbanken. Die Erkenntnisse stammen aus einem Bericht und spiegeln nicht zwangsläufig die offizielle Haltung der BIZ selbst wider.
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