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Immer mehr börsennotierte Unternehmen investieren in Bitcoin. Zusammen besitzen sie inzwischen mehr als eine Million Bitcoin, was über fünf Prozent des maximalen Angebots von 21 Millionen entspricht. Vor allem das Softwareunternehmen Strategy sowie verschiedene Bitcoin-Miner bauen enorme Reserven auf.
Zusammengefasst
- Strategy besitzt allein bereits mehr als 780.000 Bitcoin, was 3,7 Prozent aller Bitcoin entspricht, die jemals existieren werden.
- Börsennotierte Unternehmen halten inzwischen gemeinsam 5,39 Prozent des maximalen Angebots von 21 Millionen Bitcoin.
- Die größten Besitzer sind eine Mischung aus Unternehmen, die Bitcoin als Wertreserve nutzen, Bitcoin-Minern mit Fokus auch auf KI sowie Kryptobörsen.
Die zehn größten Bitcoin-Besitzer an der Börse
Strategy (ehemals MicroStrategy) ist der klare Spitzenreiter. Unter der Führung von Mitgründer Michael Saylor hat das Unternehmen Bitcoin zu seiner wichtigsten Wertreserve gemacht. Der Rest der Top Ten besteht aus Unternehmen, die Bitcoin „minen“, sowie aus anderen Finanzfirmen.
Strategy: 780.897 BTC (Wert: 59 Milliarden US-Dollar)
Twenty One Capital (XXI): 43.513 BTC (Wert: 3,3 Milliarden US-Dollar)
Metaplanet: 40.177 BTC (Wert: 3 Milliarden US-Dollar)
MARA: 38.689 BTC
Bitcoin Standard Treasury Company (BSTR): über 30.031 BTC (nach Börsengang)
Riot Platforms: 15.680 BTC
Coinbase: 15.389 BTC
Hut 8: 13.696 BTC
Strive Asset Management: 13.678 BTC
CleanSpark: 13.363 BTC
Verschiedene Strategien: von Wertreserve bis Nebeneinnahme
Nicht alle Unternehmen auf der Liste verfolgen dasselbe Ziel. Ein Teil, wie Strategy, Metaplanet und das neue BSTR, nutzt Bitcoin ausschließlich als Wertreserve – es ist der wichtigste Vermögenswert des Unternehmens. Metaplanet wird auch als „asiatisches Strategy“ bezeichnet und hat das Ziel, bis 2027 mehr als 210.000 Bitcoin zu besitzen.
Andere Unternehmen wie MARA, Riot Platforms, Hut 8 und CleanSpark sind Bitcoin-Miner. Sie erzeugen also selbst neue Bitcoin, anstatt sie zu kaufen. Der Finanzchef von CleanSpark bringt diese Strategie auf den Punkt:
„Warum sollten wir Bitcoin zum aktuellen Marktpreis kaufen, wenn wir sie selbst für 34.000 US-Dollar minen können?“
Bitcoin-Miner setzen zunehmend auch auf künstliche Intelligenz (KI)
Ein auffälliger Trend ist, dass große Miner ihr Geschäft ausweiten. Sie nutzen ihre umfangreichen Rechenzentren und Energieinfrastrukturen zunehmend auch für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI).
So verkaufte MARA Bitcoin im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar, um Schulden zu tilgen und unter anderem in KI zu investieren. Auch Riot Platforms und Hut 8 gehen in diese Richtung. Hut 8, an dem über ein Tochterunternehmen auch Eric Trump und Donald Trump Jr. beteiligt sind, bezeichnet sich inzwischen als „Energieinfrastrukturunternehmen mit Fokus auf Bitcoin-Mining und Rechenzentren“.
Kryptobörsen und neue Akteure
Auch Kryptobörsen und neue Investoren sind beteiligt. Coinbase, die Börse unter der Leitung von CEO Brian Armstrong, hält Bitcoin als Investition. Strive Asset Management, mitgegründet vom Investor Vivek Ramaswamy, sammelte kürzlich 750 Millionen US-Dollar ein, mit nur einem Ziel: Bitcoin zu kaufen.
Dieser Trend begann im Jahr 2020. Damals investierte MicroStrategy (heute Strategy) 425 Millionen US-Dollar in Bitcoin. Das war der Startschuss für viele andere Unternehmen, diesem Beispiel zu folgen.
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