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So will Ripple XRP gegen Quantencomputer absichern

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So will Ripple XRP gegen Quantencomputer absichern

Foto: Shutterstock.com/Koshiro K

Ripple, das Unternehmen hinter XRP, hat einen Fahrplan vorgestellt, um die Kryptowährung vor Quantencomputern zu schützen.

Ziel ist es, das Netzwerk bis 2028 vollständig quantensicher zu machen.

Damit reagiert das Unternehmen auf ein wachsendes Risiko für die gesamte Kryptoindustrie, auch wenn Kritiker die kommerzielle Positionierung des Plans hinterfragen.

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Zusammengefasst

  • Ripple will das XRP Ledger mit einem Vier-Phasen-Plan quantensicher machen.
  • Der Plan enthält ein Notfallverfahren für eine erzwungene Migration von Guthaben.
  • Es gibt Kritik am Plan, Experten sehen darin vor allem Marketing.

Warum Quantencomputer eine Bedrohung sind

Das Problem mit Quantencomputern liegt in der Signatur von Krypto-Transaktionen.

Wenn du eine Transaktion durchführst, wird dein öffentlicher Schlüssel in der Blockchain sichtbar. Man kann diesen öffentlichen Schlüssel mit einem Briefkasten vergleichen, in den jeder Geld einzahlen kann.

Dein privater Schlüssel ist der Schlüssel zu diesem Briefkasten, mit dem du das Geld herausnehmen kannst. Normale Computer können den privaten Schlüssel nicht aus dem öffentlichen Schlüssel ableiten.

Ein leistungsfähiger Quantencomputer könnte dazu in Zukunft jedoch in der Lage sein, wodurch Guthaben gestohlen werden könnten.

Vor allem Konten, die schon lange Kryptowährungen halten, sind stärker gefährdet. Ihr öffentlicher Schlüssel ist bereits seit Jahren im Netzwerk sichtbar, wodurch ein Quantencomputer mehr Zeit hätte, den Code zu knacken.

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XRP bis 2028 quantensicher

Ripple hat nun eine neue Roadmap für das XRP Ledger vorgestellt, das Netzwerk hinter XRP.

Der Plan von Ripple ist in vier Phasen unterteilt. Er beginnt mit Phase 1: der Vorbereitung auf den „Q-Day“. Das ist der Tag, an dem Quantencomputer leistungsfähig genug sind, um die heutige digitale Sicherheit zu brechen.

Diese Phase dient als Notfallplan, der sofort aktiviert werden kann, falls die Bedrohung plötzlich Realität wird.Nutzer können ihr Guthaben dann sichern, indem sie ihren Besitz nachweisen, ohne ihre geheimen Schlüssel preiszugeben.

Bis Mitte 2026 konzentriert sich Phase 2 auf die Erforschung neuer Techniken, die das Netzwerk weder verlangsamen noch verteuern. In der zweiten Hälfte des Jahres 2026 folgt Phase 3, in der diese Technik getestet und die Datenschutzfunktionen verbessert werden.

Die endgültige Umstellung ist für Phase 4 im Jahr 2028 geplant, wenn das Netzwerk nach Zustimmung der Verantwortlichen vollständig auf den neuen Standard umgestellt wird.

Strategische Positionierung?

Allerdings ist hier eine Einschränkung angebracht. In dem Bericht beansprucht Ripple einen Vorsprung gegenüber anderen Netzwerken wie Ethereum.

In der Branche wird diese Positionierung teilweise als Marketing in Richtung Investoren gesehen. Wettbewerber arbeiten nämlich an vergleichbaren Lösungen, die zu ähnlichen Ergebnissen führen können.

Die Veröffentlichung dieser Roadmap dient derzeit vor allem dazu, das Vertrauen des Marktes zu erhalten, während sich die eigentliche Entwicklung noch in einer frühen Phase befindet.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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