EU-buitenlandchef Kaja Kallas, Foto:
Die Europäische Union erhöht den wirtschaftlichen Druck auf Russland mit dem größten Sanktionspaket seit zwei Jahren.
Ein wichtiger Bestandteil davon ist ein vollständiges Verbot russischer Kryptodienste.
Damit will die EU verhindern, dass das Land internationale Sanktionen über Kryptowährungen umgeht.
Zusammengefasst
- Die EU verhängt ein vollständiges Verbot für alle Krypto-Anbieter und -Plattformen aus Russland.
- Die Sanktionen betreffen gezielt 20 Banken, den digitalen Rubel und ein Stablecoin-Netzwerk.
- Der Schritt ist eine Reaktion auf die zunehmende Nutzung von Kryptowährungen durch Russland zur Umgehung von Sanktionen.
Was beinhaltet das Kryptoverbot konkret?
Dieses Paket stellt den härtesten Schlag seit zwei Jahren dar und setzt den russischen Kryptosektor vollständig außer Gefecht.
Für Einwohner der EU ist es nun verboten, Transaktionen mit Kryptobörsen und dezentralen Finanzplattformen (DeFi) aus Russland und Belarus durchzuführen.
Auch dürfen EU-Bürger keine Kryptodienstleistungen mehr für Personen und Unternehmen in Belarus erbringen.
Darüber hinaus blockiert die EU die Entwicklung des „digitalen Rubels“. Auch die an den Rubel gekoppelte Stablecoin „RUBx“ wird verboten.
Zudem wurden zwanzig russische Banken sowie vier ausländische Finanzinstitute auf die Sanktionsliste gesetzt.
Neues Sanktionspaket wegen Ukraine
Dieses zwanzigste Sanktionspaket soll die russische Kriegsmaschinerie in der Ukraine weiter schwächen.
Neben dem Kryptosektor nimmt die EU auch die russischen Öleinnahmen ins Visier, indem sie gegen die sogenannte „Schattenflotte“ von Öltankern vorgeht, die die Preisobergrenze umgehen.
Insgesamt stehen nun 632 Schiffe dieser „Schattenflotte“ auf der schwarzen Liste.
Auch der Export sensibler Technologien, wie computergesteuerter Maschinen für die Rüstungsindustrie, wird weiter eingeschränkt.
Gleichzeitig genehmigt die EU ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro, um die Ukraine finanziell zu unterstützen.
Die russische Kriegswirtschaft gerät zunehmend unter Druck, während die Ukraine einen wichtigen finanziellen Impuls erhält.
Wir müssen diesen Druck aufrechterhalten, bis Putin erkennt, dass sein Krieg zu nichts führt, so die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Warum greift die EU im Kryptobereich ein?
Nach Angaben der EU stützt sich Russland zunehmend auf Kryptowährungen für internationale Zahlungen.
Die neuen Maßnahmen sollen diesen finanziellen Ausweichweg schließen. Das Analyseunternehmen Chainalysis spricht von Einschränkungen, die das gesamte Krypto-Ökosystem Russlands und Belarus lahmlegen.
Ein konkretes Ziel ist die kirgisische Kryptobörse TengriCoin. Sie ist entscheidend für die A7A5-Stablecoin, ein Netzwerk, das eingerichtet wurde, um russischen Unternehmen Zugang zum globalen Finanzsystem zu verschaffen.
Die neuen Regeln für digitale Währungen treten am 24. Mai 2026 in Kraft. Mit dem Verbot schließt die EU eine wichtige Lücke im Sanktionsnetzwerk und erschwert es Russland, den Krieg zu finanzieren.
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