Amal Bell Amal Bell
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„Extreme Angst“ beherrscht den Kryptomarkt nach Trumps Pressekonferenz

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Kryptomarkt extrem ängstlich, Stimmung wie bei großen Crashs

Foto: Sashkin / Shutterstock

Eine Ankündigung von Präsident Trump verheißt nichts Gutes für den Kryptomarkt. Die Erhöhung der Importzölle auf Waren aus Mexiko und Kanada wird umgesetzt, erklärte der US-Präsident während einer Pressekonferenz.

Die unsichere geopolitische Lage hat erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft. So zeigt der Crypto Fear and Greed Index aktuell den Wert „extreme Angst“ (25).

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Kryptomarkt crasht nach Pressekonferenz

Heute Morgen fiel Bitcoin (BTC) unter die Marke von 90.000 US-Dollar, und auch Altcoins erlitten schwere Verluste. Laut CoinGecko ist dies das niedrigste Niveau seit Ende November. In den letzten 24 Stunden verlor der gesamte Kryptomarkt fast 8 Prozent an Wert. Dadurch sank die Gesamtmarktkapitalisierung von 3,31 Billionen auf 3,09 Billionen US-Dollar.

Eine Pressekonferenz aus dem Weißen Haus verschärfte die Lage weiter. Nach einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron erklärte Trump am Montag, dass die „Zollerhöhung wie geplant“ umgesetzt wird. Ab dem 4. März steigen die Importzölle für Mexiko und Kanada um 25 Prozent. Trump sagte dazu:

„Ich sehe mir einige dieser Abkommen an und frage mich: Wer würde so etwas jemals unterzeichnen? Die Zölle werden kommen, ja. Wir werden viel Boden gutmachen, und unser Land wird wieder liquide und wohlhabend sein.“

Ende 2024 deutete noch vieles auf einen Bullenmarkt hin. Arthur Hayes prognostizierte im Januar einen BTC-Höchststand im März. Doch ein neues Allzeithoch der Kryptowährung scheint vorerst in weiter Ferne. Der Fear and Greed Index steht aktuell bei 25 Punkten, was „extreme Angst“ bedeutet. Noch einen Tag zuvor lag der Index mit 49 Punkten im „neutralen“ Bereich. Die geplante Zollerhöhung sorgt bei Krypto-Anlegern für Unsicherheit und Angst.

Die Pressekonferenz von Präsident Trump ist auf YouTube verfügbar.

Februar 2025: Ein Monat voller Volatilität

Der 1. Februar ist Krypto-Anlegern noch gut in Erinnerung. An diesem Tag kündigte Präsident Trump erstmals Zölle von 25 Prozent auf Importe aus Mexiko und Kanada an. Für Importe aus China betrug die Erhöhung 10 Prozent. Fast sofort reagierten die betroffenen Länder mit Vergeltungszöllen. Die drohende Handelsspannung löste einen massiven Einbruch am Kryptomarkt aus.

Obwohl der Februar nur 28 Tage hat, schien dieser volatilen Monat für viele Krypto-Investoren endlos zu dauern. Am 3. Februar entschied sich Präsident Trump, die Zollerhöhung um einen Monat zu verschieben. Kryptoinvestoren atmeten kurz auf – doch nicht für lange. Die Kurse fielen erneut, als ein zusätzlicher Importzoll von 25 Prozent auf Stahl und Aluminium angekündigt wurde.

Der Crypto Fear and Greed Index zeigt, dass Angst und negative Stimmung derzeit den Kryptomarkt dominieren. Werte von 25 oder darunter gelten als „extreme Angst“. Zuletzt herrschte dieses Gefühl vor fast sechs Monaten. Damals verlor BTC innerhalb von zwei Tagen fast 7 Prozent und fiel auf 54.000 US-Dollar. Für Kryptounternehmen war der September 2024 einer der schlechtesten Monate des Jahres.

Auch wenn das bullishe (positive) Sentiment rund um BTC derzeit fehlt, war der Februar historisch gesehen oft ein guter Monat für Bitcoin.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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