Unternehmer Grant Cardone ist überzeugt, dass die meisten Menschen sich zu früh zufriedengeben. Seiner Meinung nach lebt ein großer Teil der Mittelschicht in einer komfortablen, aber eingeschränkten Situation. Viele haben ein Haus, eine Familie und ein festes Einkommen, erleben laut Cardone jedoch keine echte Freiheit, erklärt er im Podcast New Era Finance.
In einem Gespräch über Unternehmertum, Investments und Bitcoin erläutert er, dass Reichtum für ihn nie nur mit Geld verbunden war. Im Mittelpunkt stehe vielmehr die Freiheit, selbst entscheiden zu können. Also die Möglichkeit, die eigene Zeit frei einzuteilen und selbst zu bestimmen, welche Chancen man wahrnimmt oder ablehnt.
Unternehmertum erfordert eine klare Entscheidung
Cardone spricht offen über seine schwierigen Anfangsjahre. Er kämpfte lange mit Drogenproblemen, verlor Freunde und verfügte weder über ein Netzwerk noch über finanzielle Rücklagen. Trotzdem traf er nach eigener Aussage bewusst die Entscheidung, reich zu werden. Diese Entscheidung bildete später die Grundlage seiner Karriere.
Er beobachtet, dass viele Menschen zwischen Sicherheit und Ehrgeiz stecken bleiben. Seiner Ansicht nach entscheiden sich viele für einen sicheren Job und ein vorhersehbares Leben, obwohl sie innerlich mehr erreichen möchten. Genau diese Unsicherheit führt laut Cardone dazu, dass Menschen ihr Potenzial nie vollständig ausschöpfen.
Deshalb betont er, dass Erfolg mit einem klaren Anspruch auf das Leben beginnt, das man aufbauen möchte — nicht nur finanziell, sondern auch persönlich.
Bitcoin und Immobilien als Schutz vor Geldentwertung
Neben dem Unternehmertum spricht Cardone ausführlich über Investments. Trotz der aktuellen Korrekturen am US-Immobilienmarkt bleibt er positiv gegenüber Immobilien eingestellt. Nach eigener Aussage kauft er derzeit Wohnanlagen deutlich unter den eigentlichen Baukosten.
Darüber hinaus sieht er Bitcoin als Schutz vor der anhaltenden Geldschöpfung der Zentralbanken. Bargeld bezeichnet er langfristig als „wertlos“, weil Regierungen seiner Meinung nach immer mehr Geld drucken. Dadurch steigen laut ihm Vermögenswerte wie Immobilien und Bitcoin langfristig kontinuierlich im Wert.
Er vergleicht Bitcoin aufgrund der Knappheit mit Immobilien. Viele Anleger würden seiner Ansicht nach zu kurzfristig denken, wenn sie auf niedrigere Einstiegspreise warten. Häufig stelle sich später heraus, dass frühere Preisniveaus rückblickend günstig gewesen seien.
Soziale Medien sind laut ihm nicht das eigentliche Ziel
Obwohl Cardone über soziale Medien Millionen von Followern aufgebaut hat, betrachtet er Content-Erstellung nicht als ultimativen Weg zum Reichtum. Soziale Medien seien für ihn vor allem ein Werkzeug, um Aufmerksamkeit und Kapital für größere geschäftliche Aktivitäten zu gewinnen.
Echter Vermögensaufbau entsteht laut Cardone erst dann, wenn Kapital langfristig über Unternehmen, Immobilien oder andere knappe Vermögenswerte wachsen kann.
Das vollständige Interview siehst du hier:
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