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Frankreich kämpft mit einer enormen Welle an Gewalt gegen Kryptobesitzer.
Laut dem Journalisten Joe Nakamoto finden dort sogar 70 Prozent aller physischen Krypto-Überfälle statt. Allein in diesem Jahr gab es in Frankreich bereits 41 solcher „Wrench Attacks“.
Laut Nakamoto steckt dahinter eine unbequeme Erklärung.
Zusammengefasst
- Frankreich ist Schauplatz von 70 Prozent aller physischen Krypto-Überfälle, mit bereits 41 Entführungen in diesem Jahr.
- Die Angriffe werden mit Datenlecks bei Kryptounternehmen in Verbindung gebracht.
- Kritiker argumentieren, dass „Know Your Customer“-Regeln Kryptobesitzer anfälliger für Kriminelle machen.
70 % der gewaltsamen Krypto-Überfälle in Frankreich
Bei einer „Wrench Attack“ werden Kryptobesitzer oder deren Familien körperlich bedroht, um Kryptowährungen zu erbeuten.
Die Zahlen für 2026 sind alarmierend: Bislang gab es in Frankreich bereits 41 kryptobezogene Entführungen.
Das entspricht ungefähr einem Angriff alle zweieinhalb Tage. Damit ist Frankreich laut Nakamoto für 70 Prozent aller physischen Krypto-Überfälle verantwortlich.
Im vergangenen Monat wurden in Frankreich 88 Verdächtige im Zusammenhang mit diesen Fällen festgenommen. Erst letzte Woche entkam die Ehefrau des The Sandbox COO Sébastien Borget einem solchen Angriff.
Die Angriffe werden häufig von Kriminellen aus dem Ausland organisiert. Sie rekrutieren junge Menschen in Frankreich, um die Gewalt auszuführen.

Geleakte Kundendaten als Quelle für Kriminelle
Der Anstieg der Angriffe wird von Nakamoto direkt mit der Sammlung von Kundendaten durch Kryptounternehmen in Verbindung gebracht.
Diese Daten, die im Rahmen der „Know Your Customer“-Regeln (KYC) verpflichtend erhoben werden, werden auf zentralen Servern gespeichert und stellen ein attraktives Ziel für Hacker dar.
Ein bekanntes Beispiel ist das Datenleck beim Hardware-Wallet-Hersteller Ledger im Jahr 2020. Dabei wurden die Identität, Wohnadressen und E-Mail-Adressen von mehr als 270.000 Kunden weltweit veröffentlicht.
Innerhalb der Krypto-Community wächst die Kritik an den KYC-Regeln. Jameson Lopp, CEO des Kryptounternehmens Casa, sieht Frankreich als Warnsignal für den Rest der Kryptowelt.
Seiner Meinung nach zeigt Frankreich, wie Finanzregulierung in ein Überwachungssystem ausarten kann, das Bitcoin-Besitzern direkt schadet.
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