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Die europäische Aufsichtsbehörde fordert Maßnahmen der EU gegen digitale Währungen in Spielen

Verbraucher werden zu stark von In-Game-Währungen verführt

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Foto: Shutterstock/Ivan Marc

Heutzutage sehen wir immer mehr In-Game-Währungen, die dazu führen, dass Spieler Käufe in bestimmten Spielen tätigen. Ein Beispiel hierfür ist der Battlepass, der Zugang zu neuen Charakteren und/oder Skins im Spiel bietet. Laut der Europäischen Verbraucherschutzorganisation (BEUC) sind Verbraucher Opfer dieser irreführenden Praktiken.

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Bericht zeigt klare Zahlen

Eine Gruppe, die europäische Verbraucherschutzorganisationen vertritt, hat eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. Es geht um die Nutzung und das Marketing digitaler Währungen in Spielen durch die Videospielindustrie. Die Beschwerdeführer hoffen, dass die Kommission härter gegen Videospielunternehmen vorgeht, die durch den Einsatz von In-Game-Währungen die Ausgaben der Verbraucher maximieren. Diese Unternehmen erzielen erhebliche Einnahmen, insbesondere bei kostenlosen Spielen und solchen, die von Kindern gespielt werden. Laut einem von BEUC veröffentlichten Bericht sind In-Game-Käufe stark angestiegen. Die Verbraucherschutzgruppe äußerte sich besorgt über diesen Trend und erklärte:

„Basierend auf unserer Analyse haben wir Grund zu der Annahme, dass Verbraucher beim Kauf von Premium-In-Game-Währungen in Videospielen häufig irreführenden Praktiken ausgesetzt sind.“

Forschung zu Verbrauchern und digitalen Währungen

Es wurde festgestellt, dass Spiele oft nur die Preise in der digitalen Spielwährung anzeigen, ohne eine klare Umrechnung in echtes Geld. Dies könnte gegen die EU-Verbraucherschutzgesetze verstoßen. Im Bericht wird zwar nicht ausdrücklich auf Kryptowährungen Bezug genommen, doch viele Web3-Spiele funktionieren ähnlich. BEUC argumentiert außerdem, dass In-Game-Währungen das ökonomische Verhalten der Verbraucher stören, indem sie Preise weniger greifbar machen und das „schmerzhafte“ Gefühl des Bezahlens abschwächen.

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Hohe Einnahmen bei Epic Games und anderen

BEUC zeigt eine Abbildung einiger In-Game-Währungen und nennt bekannte Videospielunternehmen wie Activision Blizzard, Electronic Arts und Epic Games.

Quelle: BEUC

Insbesondere Epic Games, dessen Spiel Fortnite durch In-Game-Käufe bis zu 2 Millionen Dollar einbringen kann, wird hervorgehoben. Der BEUC-Bericht zeigt zudem, dass die In-Game-Käufe um etwa 18 Prozent gestiegen sind – von fast 36 Dollar im Jahr 2020 auf 43 Dollar im Jahr 2023.

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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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