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Mann (45) verschweigt Millionengewinn mit Krypto-NFTs, ’sehr ernster Fall‘

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Großes Problem: Ein Typ versteckt Millionen aus Kryptowährungsgewinnen

Foto: Sergey Francishko/Shutterstock

Ein amerikanischer Händler von Krypto-Sammelbildern könnte eine Gefängnisstrafe von bis zu sechs Jahren erhalten, nachdem er sich schuldig bekannt hat, Millionengewinne in seiner Steuererklärung verschwiegen zu haben. Es handelt sich um Waylon Wilcox, einen 45-jährigen Mann. Er verdiente insgesamt fast 13 Millionen Dollar mit dem Verkauf sogenannter CryptoPunks, gab diese Gewinne jedoch nicht korrekt beim Finanzamt an.

Millionengewinn mit digitalen Krypto-Bildern (NFTs)

CryptoPunks sind beliebte NFTs, digitale Bilder von pixeligen Figuren, die einzigartig und unersetzbar sind. Im Jahr 2021 verkaufte Wilcox 62 dieser NFTs und verdiente damit etwa 7,4 Millionen Dollar. Ein Jahr später verkaufte er weitere 35 CryptoPunks für 4,9 Millionen Dollar. Dies schien gut verdient, bevor er vergaß, die Einnahmen beim Finanzamt anzugeben.

Laut der amerikanischen Justiz gab Wilcox in seinen Steuererklärungen für 2021 und 2022 an, keine digitalen Vermögenswerte gehandelt zu haben. Er reichte bewusst falsche Steuererklärungen ein, wobei er seine Einkäufe in Höhe von insgesamt 13 Millionen Dollar nicht meldete. Dadurch musste er etwa 3,2 Millionen Dollar weniger Steuern zahlen.

Amerikanisches Finanzamt nimmt Krypto-Steuerhinterziehung ernst

Der amerikanische Steuerdienst (IRS) nimmt den Fall sehr ernst. „Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld ist es wichtiger denn je, dass das amerikanische Volk sicher sein kann, dass sich jeder an die Regeln hält und die Steuern zahlt, die er schuldet“, sagte Yury Kruty, Special Agent des IRS-Büros in Philadelphia. Der Fall wurde sowohl vom IRS als auch von der Abteilung für Kriminaluntersuchungen untersucht.

Obwohl Wilcox seine Schuld eingestanden hat, ist noch unklar, wann sein Urteil verkündet wird und ob er tatsächlich ins Gefängnis muss. Laut Justizministerium beträgt die Höchststrafe sechs Jahre Haft. Danach folgt eine Bewährungszeit und eine erhebliche Geldstrafe.

Die Vereinigten Staaten verschärfen ihre Steuerregeln rund um Krypto deutlich. Seit Anfang 2024 sind zentrale Kryptobörsen verpflichtet, Informationen über Nutzer und ihre Transaktionen an das Finanzamt weiterzugeben. Ein früherer Versuch, auch DeFi-Plattformen unter diese Regeln zu stellen, wurde Anfang April von Präsident Trump blockiert. Dennoch warnen Experten, dass Steuerregeln allein nicht ausreichen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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