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Ripple ist eine Zusammenarbeit mit Project Eleven eingegangen, einem Unternehmen, das auf Post-Quanten-Kryptografie spezialisiert ist. Ziel ist es, das XRP-Netzwerk gegen die zukünftige Bedrohung durch Quantencomputer abzusichern.
Zusammengefasst
- Ripple und Project Eleven arbeiten gemeinsam daran, das XRP Ledger (XRPL) quantensicher zu machen.
- Das Projekt umfasst ein vollständiges Audit sowie die Entwicklung eines Prototyps für eine quantensichere Wallet.
- Die Bedrohung durch Quantencomputer wird zunehmend ernster, während Regierungen und Unternehmen Fristen für die Migration anfälliger Systeme setzen.
Ein proaktiver Ansatz für eine neue Bedrohung
Die Zusammenarbeit konzentriert sich darauf, das XRP Ledger gegen die Rechenleistung zukünftiger Quantencomputer zu schützen.
Diese Computer könnten die heutige Verschlüsselung knacken, die nahezu jede große Blockchain wie Bitcoin und Ethereum absichert – darunter auch verlorene oder inaktive Bitcoins.
Das Projekt umfasst ein vollständiges Audit der XRPL-Infrastruktur, einschließlich Validatoren, Wallets und Netzwerkschichten.
Darüber hinaus wird an einem Prototyp für eine quantensichere Wallet sowie an der Implementierung sogenannter hybrider Signaturen gearbeitet. Diese Technik ergänzt die bestehenden Sicherheitsstandards um eine zusätzliche Schicht quantensicherer Kryptografie.
Alex Pruden, CEO von Project Eleven, erklärt, dass die meisten Reaktionen auf diese Bedrohung bislang in der Forschungsphase stecken geblieben seien.
„Bei dieser Zusammenarbeit geht es um die praktische Umsetzung“, so Pruden. „Ripple behandelt das Quantenrisiko als ein konkretes technisches Problem. Das ist der richtige Ansatz.“
Das Rennen gegen die Zeit
Die Bedrohung durch Quantencomputer gilt inzwischen nicht mehr als rein hypothetisch. Laut J. Ayo Akinyele, Leiter der Engineering-Abteilung bei RippleX, handelt es sich um „eine technische Herausforderung mit einem klaren Zeitrahmen“.
Die US-Regierung hat eine Frist bis 2035 gesetzt, um ihre Systeme auf quantensichere Verschlüsselung umzustellen. Unternehmen wie Google und Cloudflare planen sogar bereits bis 2029.
Project Eleven warnte zuvor, dass ein leistungsstarker Quantencomputer bereits bis 2030 in der Lage sein könnte, Kryptowährungen zu knacken.
Akinyele betont, dass das XRP Ledger dank bestehender Funktionen wie Schlüsselrotation und eines Netzwerks, das großflächige Upgrades koordinieren kann, bereits gut aufgestellt sei.
„Das Ziel ist es, lange vor dem tatsächlichen Bedarf produktionsbereit zu sein – und nicht erst zu reagieren, wenn es bereits zu spät ist“, fügt er hinzu.
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