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Kann Supercomputer Bitcoin knacken? Experten warnen

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Kann Supercomputer Bitcoin knacken? Experten warnen

Foto: Gorodenkoff / Shutterstock.com

IBM hat einen bedeutenden Durchbruch im Bereich der Quantencomputer angekündigt.

Das Technologieunternehmen hat neue Computerchips entwickelt, mit denen es bereits 2026 Quantencomputer bauen will, die um ein Vielfaches schneller sind als herkömmliche Rechner.

Wird diese neue Technologie die Kryptografie von Kryptowährungen gefährden?

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Quantencomputer im Jahr 2026

IBM hat diese Woche zwei neue Computerchips vorgestellt, die laut dem Unternehmen einen großen Schritt in Richtung „Quantum Advantage“ darstellen.

Das ist der Punkt, an dem Quantencomputer schneller sind als die traditionellen Supercomputer, die wir heute kennen.

IBM erwartet, diesen Vorteil bereits 2026 zu erreichen – mit weiterer Verfeinerung und Entwicklung bis 2029. Effektive Quantencomputer sind damit plötzlich deutlich näher gerückt.

Sind Quantencomputer eine Gefahr für Krypto?

In der Kryptogemeinschaft sind Quantencomputer ein viel diskutiertes Thema.

Sie führen nämlich Berechnungen gleichzeitig aus, statt nacheinander wie normale Computer, wodurch sie theoretisch in der Lage sind, kryptografische Algorithmen zu knacken.

Solche Algorithmen bilden die Grundlage für die Sicherheit der meisten Kryptowährungen. Die Sorge ist daher, dass Quantencomputer die Sicherheitsmechanismen von Kryptonetzwerken durchbrechen könnten.

Jemand mit einem Quantencomputer könnte dies beispielsweise nutzen, um das Geld anderer zu stehlen. Diese Sorge ist berechtigt.

Das von Bitcoin(BTC) und vielen anderen Kryptowährungen verwendete Algorithmus gilt derzeit als äußerst sicher, doch es herrscht Einigkeit darüber, dass Quantencomputer eine Bedrohung darstellen.

Der mysteriöse Erfinder von Bitcoin ist heute „51 Jahre“ alt geworden
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Quantenresistente Kryptonetzwerke

Dennoch ist das Problem nicht unlösbar. Der Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, dachte bereits 2010 über die Möglichkeit von Quantencomputern nach.

Er schlug damals vor, dass das Netzwerk einfach auf ein anderes, quantensicheres Algorithmus umstellen könne, sobald die Bedrohung näher rückt.

Es gibt bereits Projekte, die daran arbeiten. So verkündete BTQ Technologies letzten Monat, dass es eine erste erfolgreiche Version von Bitcoin mit einem quantenresistenten Algorithmus entwickelt hat.

Einschränkungen und Schutz für Bitcoin und andere Kryptowährungen

Quantencomputer sind jedoch nicht allmächtig. Bitcoin-Analyst und Experte Willy Woo erklärt, dass bestimmte Arten von Bitcoin-Adressen besser gegen Quantenangriffe geschützt sind als andere.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte erläutert in einem Blogbeitrag, dass vor allem ältere Bitcoin-Adressen gefährdet sind, während neuere Adressen besser geschützt sind – vorausgesetzt, sie werden nicht wiederverwendet.

Zudem wird es laut Deloitte wahrscheinlich noch eine Weile dauern, bis Quantencomputer schnell genug sind, um die Verschlüsselung rechtzeitig zu knacken.

Das liegt daran, dass die Computer, die die Netzwerke betreiben, ständig neue Informationen verarbeiten.

Wenn ein Quantencomputer länger braucht, um die Verschlüsselung zu knacken, als neue Informationen verarbeitet werden, besteht kein akutes Risiko.

Es besteht also noch kein Grund zur Panik. Dennoch wird langfristig eine Lösung notwendig sein – und das betrifft weit mehr als nur Krypto.

Das kryptografische Algorithmus, das Bitcoin und viele andere Netzwerke verwenden, gehört zu den weltweit am häufigsten eingesetzten – auch bei der Absicherung von Banken, Luftfahrt und Verteidigung.

Mit dem Aufkommen von Quantencomputern muss also nicht nur Krypto aufrüsten, sondern auch viele andere Bereiche.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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