Gino Presti Gino Presti
2 min. Lesedauer

Krypto oder Cash? FTX-Opfer stimmen ab, wie sie ausgezahlt werden

icon-walletsexchanges
Wallets und Bo…
Krypto oder Bargeld? FTX-Opfer stimmen ab, wie sie ausgezahlt werden

Foto: Evia_art/Shutterstock

Im November 2022 lief es schief mit der Krypto-Börse FTX. Der Gründer und CEO Sam Bankman-Fried wurde beschuldigt, mit Millionen von Benutzergeldern davongelaufen zu sein. 

Inzwischen sind die Gläubiger der insolventen Börse FTX einen Schritt weiter bei der Rückzahlung ihrer Mittel. Richter John Dorsey vom US-Konkursgericht in Delaware hat am 25. Juni den Insolvenzplan der Börse genehmigt.

Neue Krypto Midnight startet erfolgreich und steigt +14 Prozent
Neue Krypto Midnight startet erfolgreich und steigt +14 Prozent

FTX-Gläubiger sind nicht einverstanden

Für die insolvente Kryptobörse FTX wurde ein Insolvenzplan genehmigt. Das Unternehmen darf die Gläubiger fragen, wie sie ihr Geld zurückbekommen können. Die Börse hat mehr als 9 Milliarden Dollar Schulden. Sie können ihr Geld zum aktuellen Wert zurückerhalten, entweder in Kryptowährung oder in bar.

Die Gläubiger sind sich noch nicht ganz einig. Der Liquidationsplan des Unternehmens sieht eine Rückzahlung von 118% vor. Dies gilt für 98% der Gläubiger, deren Forderungen unter 50.000 Dollar liegen.

Die Vermögenswerte, die die Gläubiger zurückerhalten, wurden zum Zeitpunkt der Insolvenz von FTX im November 2022 festgelegt. Da die Kurse zu diesem Zeitpunkt deutlich niedriger waren, werden die Gläubiger jedoch deutlich weniger zurückerhalten.

Viele Gläubiger haben angegeben, dass sie eine Auszahlung in Krypto bevorzugen, da die totale Marktkapitalisierung von Krypto seit der Insolvenz der Börse um 165% gestiegen ist. Bitcoin (BTC) stieg beispielsweise von einem Tiefststand von etwa 16.000 zum Zeitpunkt der Insolvenz auf etwa 61.400 Dollar zum Zeitpunkt des Schreibens. 

Eine positive Wirkung auf den Markt?

Der derzeitige Plan einer Barauszahlung könnte jedoch einfacher umzusetzen sein, da die Gläubiger nicht der Kapitalertragssteuer unterliegen würden. Selbst wenn die Gläubiger für eine Auszahlung in Kryptowährung stimmen, ist das Gericht nicht verpflichtet, diese zu genehmigen.

Die Forschungsplattform K33 Research erwartet, dass sich die Rückzahlungen positiv auf den Kryptomarkt auswirken könnten, wenn Gläubiger sich dafür entscheiden, ihre Entschädigung in Krypto zu erhalten oder ihr Bargeld in Krypto zu reinvestieren.

Das Halten oder Zurückkaufen von Krypto könnte den Verkaufsdruck anderer insolventer Börsen wie Mt. Gox ausgleichen und den Markt nach oben treiben. Bei Mt. Gox geht es um mehr als 140.000 Bitcoins, die wieder auf den Markt kommen.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Gamechanger bei ETFs: Bitcoin zieht leise an
Warum der Bitcoin-Kurs heute unerwartet stark steigt
  • 06/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs nach dem Krieg
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs nach dem Krieg
  • 09/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin-Kurs steigt über 60.000 Euro nach Iran-Nachrichten
Bitcoin-Kurs steigt über 60.000 Euro nach Iran-Nachrichten
  • 06/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin-Netzwerk fällt so stark wie zuletzt beim China-Verbot
Kleiner Solo-Miner schlägt Großunternehmen und gewinnt 180.000 Euro
  • 04/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Große Bank gibt überraschende Solana-Prognose für 2030 ab
Solana-Plattform fordert Rückgabe von 243 Mio. Euro
  • 04/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Altcoin Nachrichten

Großer Hack bei Bonk.fun: „Seite nicht nutzen“
Hack über 243 Mio. Euro bei Solana-Plattform war Spionage
  • 05/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis