Bitcoin (BTC) und der Rest des Kryptomarkts haben einen Rückschlag erlitten, da die Lage im Nahen Osten weiterhin für große Unsicherheit sorgt. In der Nacht auf Mittwoch kündigte Donald Trump einen Waffenstillstand an, aber das Abkommen scheint bereits zu wackeln. Heute wird ein spannender Tag mit der Veröffentlichung des bevorzugten Inflationsindikators der amerikanischen Zentralbank. Danach richtet sich der Blick auf die wichtigen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran über einen Friedensschluss.
Neue Kriegssorgen drücken BTC nach unten
Gestern war ein Tag mit zwei Gesichtern für Bitcoin. Am Nachmittag erreichte der Kurs mit 72.800 Dollar den höchsten Stand seit dem 18. März, danach folgte jedoch ein schmerzhafter Einbruch. Um 15:10 Uhr wurde das Hoch erreicht, anschließend fiel der Kurs in weniger als zwei Stunden um 2,7 Prozent. Gleichzeitig gab auch die Wall Street einen Teil ihrer großen Gewinne ab – aus demselben Grund. Es wurde bekannt, dass der Iran neue Angriffe gegen Israel erwägt, wegen der Verletzungen des vorübergehenden Waffenstillstands.

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Ethereum und andere Altcoins teilen den Schmerz
Die meisten Altcoins haben größere Verluste verzeichnet. Ethereum (ETH) schreibt ein Minus von 2,87 Prozent, Ripple (XRP) von 3,58 Prozent, Solana (SOL) von 3,17 Prozent und Dogecoin (DOGE) ist sogar um 3,81 Prozent gefallen. Auch an der Wall Street konnten sich Altcoins nicht behaupten. Die Ethereum-Fonds verzeichneten die größten Verluste mit einem Minus von 18,6 Millionen Dollar.
Neue Inflationsdaten stehen bevor
Heute Nachmittag um 14:30 Uhr wird der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures) für Februar veröffentlicht. Dies ist der bevorzugte Inflationsindikator der amerikanischen Zentralbank, und Ökonomen rechnen mit einem leichten Rückgang der Kerninflation – bei der die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise ausgeklammert werden – auf 3,0 Prozent auf Jahresbasis. Die große Sorge gilt jedoch nicht dem Februar selbst. Durch den Krieg im Nahen Osten sind die Ölpreise stark gestiegen, was auch die Inflationserwartungen deutlich nach oben getrieben hat. Steigende Inflation bedeutet, dass die Federal Reserve die Zinsen vorerst nicht senken kann – und darauf warten Krypto-Anleger nicht gerne. Günstiges Geld ist ein wichtiger Treiber für Kurssteigerungen im Kryptomarkt.





