Solana-Plattform fordert Rückgabe von 243 Mio. Euro

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Große Bank gibt überraschende Solana-Prognose für 2030 ab
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Kryptobörse Drift, aufgebaut auf Solana, fordert die Hacker, die 243 Millionen Euro erbeuteten, öffentlich zum Dialog auf. Über Nachrichten, die über das Ethereum-Netzwerk verschickt wurden, teilt das Team mit, über die Rückgabe des Geldes verhandeln zu wollen.

Kurz zusammengefasst

  • Kryptobörse Drift sendet öffentliche Nachrichten an Hacker mit der Botschaft: „Wir sind bereit zu sprechen."

  • Die Hacker erbeuteten 243 Millionen Euro, indem sie zwei entscheidende digitale Schlüssel erlangten.

  • Experten vermuten Nordkorea hinter dem Angriff – ein Land, das bereits Krypto im Wert von rund 5,6 Milliarden Euro gestohlen hat.

Öffentlicher Aufruf über das Krypto-Netzwerk

Das Team hinter Drift versuchte vergangenen Freitag, Kontakt zu den Tätern aufzunehmen, indem es Nachrichten über das Ethereum-Netzwerk verschickte. Die Botschaft ging an vier Ethereum-Adressen, auf denen das gestohlene Geld liegt.

Die Botschaft ist eindeutig: „Wir sind bereit zu sprechen." Drift gibt zudem an, „entscheidende Informationen" über die an dem Hack beteiligten Personen zu besitzen. Das Team fordert die Hacker auf, über die Chatfunktion von Blockscan Kontakt aufzunehmen, um Verhandlungen zu beginnen.

Verbindung zu Nordkorea lässt Rückgabe unwahrscheinlich erscheinen

Mehrere Sicherheitsexperten, darunter das Unternehmen Elliptic, sehen eine Verbindung zu Nordkorea. Die Vorgehensweise der Hacker und die Art, wie sie versuchen, das Geld zu waschen, ähneln stark früheren Angriffen, die dem Land zugeschrieben werden.

Michael Egorov, Gründer der Kryptoplattform Curve, sagte gegenüber Decrypt, dass die Chance, dass Drift das Geld zurückerhält, „null" sei, wenn ein Staat hinter dem Angriff stecke.

„Staatlich unterstützte Gruppen kooperieren nie und haben keine Angst vor Strafverfolgungsbehörden", so Egorov.

Er fügt hinzu, dass die Chance auf Rückgabe auf nahezu 100 Prozent steige, wenn die Hacker nicht für einen Staat arbeiten und ihre Identität bekannt werde.

Verhandlungen mit Hackern wurden öfter versucht

Es ist nicht das erste Mal, dass ein gehacktes Kryptoprojekt versucht, mit den Tätern zu verhandeln. Obwohl diese Taktik längst nicht immer erfolgreich ist, gibt es Erfolgsgeschichten. So gab der Hacker, der 600 Millionen Dollar von Poly Network stahl, den gesamten Betrag nach Verhandlungen zurück.