Foto: Victor Velter/Shutterstock
Frankreich wird immer häufiger mit gewalttätigen Überfällen konfrontiert, bei denen Krypto das Ziel ist. Im Süden des Landes wurde diese Woche eine Frau unter Bedrohung mit einer Schusswaffe gefesselt. Danach flohen die Täter mit einem USB-Stick, auf dem sich der Zugang zu den Kryptos ihres Partners befand.
Der Vorfall passt in einen breiteren Trend, bei dem Kriminelle physischen Zwang einsetzen, um Kryptobestände zu erbeuten. Inzwischen werden immer mehr Details über den bewaffneten Überfall bekannt.
Bewaffneter Überfall
Der Überfall fand Montagabend in Manosque statt, einem Ort in der französischen Region Alpes-de-Haute-Provence. Drei maskierte Männer drangen in eine Wohnung ein, fesselten die anwesende Frau und bedrohten sie mit einer Pistole.
Laut der französischen Zeitung Le Parisien schlugen die Täter sie und zwangen ihr Informationen ab, woraufhin sie einen USB-Stick mitnahmen, auf dem die Kryptodaten ihres Partners gespeichert waren. Die Frau wurde nicht ernsthaft verletzt und konnte sich kurze Zeit später selbst befreien, woraufhin sie sofort die Polizei einschaltete.
Die französischen Behörden haben eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet. Der Fall wird sowohl von der örtlichen Kriminalpolizei als auch von der regionalen Einheit der nationalen Polizei bearbeitet. Über den exakten Wert der erbeuteten Krypto wurde nichts bekannt gegeben.
Frankreich entwickelt sich zum Hotspot für Krypto-Überfälle
Dieser Vorfall steht nicht für sich allein. Aus Daten des Sicherheitsforschers Jameson Lopp geht hervor, dass im vergangenen Jahr weltweit mehr als siebzig sogenannte ‚Wrench Attacks‘ registriert wurden.
Das sind physische Angriffe, bei denen Opfer unter Zwang Zugang zu ihren Krypto-Wallets gewähren müssen. Frankreich fällt dabei in Europa besonders auf, mit mehr als vierzehn bekannten Fällen in einem Jahr, darunter eine brutale Entführung in einem Vorort von Paris.
Kriminelle setzen immer häufiger auf physischen Zwang
Laut Cybercrime-Berater David Sehyeon Baek ist diese Entwicklung nicht überraschend. Frankreich kombiniert seiner Meinung nach eine relativ hohe Kriminalität mit sichtbaren Konzentrationen von Kryptovermögen, beispielsweise bei Unternehmern, Tradern und öffentlichen Persönlichkeiten. Das macht das Land attraktiv sowohl für opportunistische Kriminelle als auch für organisierte Netzwerke.
Baek weist darauf hin, dass Krypto für Kriminelle klare Vorteile gegenüber Bargeld oder traditionellen Bankkonten hat. Schnelle internationale Transaktionen, die als weniger gut nachverfolgbar gelten, machen Krypto zu einem attraktiven Ziel.
Die Sorgen werden durch einen anderen aktuellen Fall in Frankreich verstärkt. Im vergangenen Jahr wurde eine Steuerbeamtin angeklagt, weil sie interne Steuerdatenbanken missbraucht haben soll, um Kryptobesitzer zu identifizieren.
Diese Informationen, darunter Adressen, Einkommen und Familiendaten, soll sie an Kriminelle weitergegeben haben. In mindestens einem Fall ging dies einem gewalttätigen Wohnungsüberfall voraus.
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