Gino Presti Gino Presti
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Trump schweigt zu Krypto in wichtiger Rede

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Regierung und …
US-Defizit könnte auf 16 % steigen – bullish für Bitcoin

Foto: Joshua Sukoff/Shutterstock

Die Welt diskutiert noch über die jährliche „State of the Union“ von Präsident Trump. Bei dieser Rede informieren amerikanische Präsidenten das Repräsentantenhaus und den Senat über die aktuelle Lage des Landes.

Der „Commander in Chief“ nahm sich ausführlich Zeit und sprach über viele verschiedene Themen. Ein wichtiges Thema fehlte jedoch vollständig: Krypto.

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Trump erwähnt Krypto nicht in seiner Rede

Vor allen Politikern und seinen eigenen Kindern hielt der amerikanische Präsident Donald Trump die längste „State of the Union“-Rede aller Zeiten. In knapp zwei Stunden sprach er über Wirtschaftswachstum, Importzölle, Steuern, Gesundheitsversorgung und künstliche Intelligenz (KI). Ein wichtiges Thema fehlte in der langen Rede: Krypto. Dies deutet möglicherweise darauf hin, dass der Präsident und sein Team diesem aufstrebenden Sektor weniger Priorität einräumen.

Aber die besprochenen Themen haben indirekt natürlich Einfluss auf die Welt der Kryptowährungen. So spielen die wirtschaftlichen Entwicklungen und die zunehmenden geopolitischen Spannungen eine erhebliche Rolle bei der Marktvolatilität.

Einnahmen aus Importzöllen enttäuschen

Während der Rede kamen die vieldiskutierten Importzölle zur Sprache. Kürzlich fällte das oberste Rechtsorgan des Landes, der Supreme Court, ein Urteil über Trumps bevorzugte Finanzinstrumente. Laut dem Gericht waren diese größtenteils unbegründet.

Der Präsident reagierte auf die Entscheidung des Supreme Court, indem er erneut Importzölle für alle Länder auf Basis eines anderen Gesetzes ankündigte. Zunächst nannte Trump zehn Prozent, aber einige Tage später erhöhte er diesen Wert auf 15 Prozent.

Dennoch erklärte der Präsident, dass seine Zölle künftig die Einkommensteuer ersetzen könnten. Ökonomen bezweifeln diese Behauptung, da die Einkommensteuer im Jahr 2024 bereits 2,4 Billionen Dollar einbrachte, während die Zölle lediglich 300 Milliarden Dollar in die Kasse brachten. Zudem muss Trump nahezu die Hälfte davon zurückzahlen, aufgrund des Urteils des obersten Rechtsorgans.

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Inflation doch gestiegen

Auch die Inflation spielte eine prominente Rolle in der Rede. Laut Trump sank die Kerninflation Ende letzten Jahres auf 1,7 Prozent. Seine Aussage stimmte jedoch nicht ganz mit der Realität überein.

Der bevorzugte Indikator der Federal Reserve, der amerikanischen Zentralbank, ist der „Core PCE“. Dieser Inflationsmesser zeigt, dass die Preise um etwa drei Prozent steigen – das liegt über dem Ziel von zwei Prozent.

Aufgrund der gestiegenen Inflation und der Unsicherheit rund um die Importzölle geht die Zentralbank kein Risiko ein. Sie hat beschlossen, die Zinssätze beizubehalten, bis mehr Wirtschaftsdaten für eine fundierte Entscheidung vorliegen.

Trump über KI und Technologieunternehmen

Ein weiteres wichtiges Thema war künstliche Intelligenz. Trump kündigte an, dass Technologieunternehmen verantwortlich gemacht werden sollen für den Bau eigener Kraftwerke, die anschließend für Rechenzentren genutzt werden können. Das aktuelle Stromnetz sei nicht leistungsfähig genug, um diesen aufstrebenden Markt ausreichend zu unterstützen.

Zusammenfassend behandelte die Rede viele Themen – aber nicht Krypto. Das ist auffällig, da Trump Anfang 2025 mehrfach erklärte, dass die USA die Krypto-Hauptstadt der Welt werden sollen.

Zudem hat die Familie Trump in der digitalen Welt bereits erheblich Fuß gefasst. In nächster Zeit werden vor allem Inflation, Zölle und eine zurückhaltende Zentralbank im Mittelpunkt stehen. Erst wenn die Zinssätze wieder gesenkt werden, könnte dies einen positiven Effekt auf die Kryptokurse haben.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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