Die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen iranische Schifffahrtsunternehmen verhängt. Der Grund: Sie sollen Bitcoin genutzt haben, um internationale Sanktionen zu umgehen. Die Zahlungen erfolgten über eine spezielle Versicherungsplattform für Schiffe.
Zusammengefasst
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Das US-Finanzministerium verhängt Sanktionen gegen zehn iranische Unternehmen und acht Schiffe.
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Eines der Unternehmen akzeptierte Zahlungen in Bitcoin, um westliche Sanktionen zu umgehen.
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Nach Angaben der USA flossen die Einnahmen an die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC).
Versicherungsnetzwerk nutzte Bitcoin
Das US-Finanzministerium (OFAC) erklärt in einer Pressemitteilung, dass das Unternehmen HormuzSafe Marine Services Authority Zahlungen in Bitcoin und anderen Kryptowährungen akzeptierte. Dadurch seien westliche Sanktionen umgangen worden.
HormuzSafe war Teil eines Versicherungsnetzwerks, das Handelsschiffe verpflichtete, eine Versicherung für die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus abzuschließen.
Nach Angaben der USA kamen die Einnahmen, einschließlich der Kryptozahlungen, den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zugute.
Neben HormuzSafe und einem weiteren Versicherungsunternehmen wurden acht weitere Firmen sowie acht Schiffe auf die Sanktionsliste gesetzt. Diese gehören zur sogenannten iranischen „Schattenflotte“, die für illegale Handelsaktivitäten eingesetzt wird.
US-Finanzministerin Janet Yellen erklärte, dass die Vereinigten Staaten „nicht zulassen werden, dass der Iran den Welthandel als Geisel nimmt“. Sie fügte hinzu, dass der Iran die internationale Schifffahrt missbrauche, um die IRGC zu finanzieren.
Diese Sanktionen bestätigen frühere Vermutungen, dass der Iran nach Möglichkeiten suchte, Bitcoin für seinen maritimen Sektor einzusetzen. Die US-Behörden stellen nun einen direkten Zusammenhang zwischen diesen Aktivitäten und der Umgehung internationaler Sanktionen her.







