Das waren die fünf wichtigsten XRP-Entwicklungen im Juli

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Das waren die fünf wichtigsten XRP-Entwicklungen im Juli
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Für Ripple war der Juli ein Monat der Extreme. Das Unternehmen erhielt grünes Licht in Europa, musste gleichzeitig aber Kapitalabflüsse von Investoren hinnehmen. Zudem rückten alte Streitigkeiten und neue Pläne in den Fokus. Hier ein Überblick über einen turbulenten Monat.

Zusammengefasst

  • Am 6. Juli erhielt Ripple in Luxemburg eine vollständige MiCA-Lizenz – kurz nach dem Inkrafttreten der neuen EU-Vorgaben am 1. Juli.

  • Am 8. Juli zogen Anleger Kapital aus US-amerikanischen XRP-ETFs ab. Am 13. Juli wurde die erste negative Woche seit mehr als zwei Monaten verzeichnet.

  • Am 24. Juli startete Ripple die Plattform Ripple Mint für RLUSD. Am 31. Juli stellte Evernorth einen umfangreichen Plan rund um XRP vor.

Der Monat beginnt mit europäischer Genehmigung

Der erste große Meilenstein folgte am 6. Juli. Ripple erhielt von der luxemburgischen Finanzaufsicht eine vollständige Lizenz als Anbieter von Krypto-Dienstleistungen.

Der Zeitpunkt war entscheidend. Am 1. Juli endete die Frist für Unternehmen, die neuen europäischen MiCA-Vorschriften umzusetzen.

Mit der Lizenz darf Ripple offiziell Krypto-Dienstleistungen in 30 europäischen Ländern anbieten. Nach Angaben des Unternehmens ergänzt diese Genehmigung mehr als 75 weitere Lizenzen weltweit.

Danach dreht sich die Stimmung bei XRP-Fonds

Am 8. Juli zogen Anleger rund 6,3 Millionen Euro beziehungsweise 7,29 Millionen US-Dollar aus US-amerikanischen XRP-ETFs ab. Damit endete eine Serie von neun Wochen mit kontinuierlichen Kapitalzuflüssen.

Am 13. Juli wurde bekannt, dass die Fonds erstmals seit mehr als zwei Monaten eine negative Wochenbilanz verzeichneten. Zuvor hatten sich die gesamten Zuflüsse auf 1,49 Milliarden US-Dollar beziehungsweise rund 1,28 Milliarden Euro summiert.

In derselben Woche fiel der XRP-Kurs um etwa 3,2 Prozent. Gleichzeitig floss neues Kapital in Bitcoin- und Ethereum-Fonds.

Der alte SEC-Rechtsstreit rückt erneut in den Fokus

Mitte des Monats sorgte ein altes und sensibles Thema erneut für Schlagzeilen: der Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC. CEO Brad Garlinghouse erklärte am 12. Juli, dass Ripple Ende 2020 sogar kurz davor gestanden habe, das Unternehmen aufzugeben.

Grund dafür war der langwierige Rechtsstreit, in dem die SEC Ripple vorwarf, XRP illegal verkauft zu haben. Der Prozess dauerte schließlich vier Jahre und kostete das Unternehmen rund 150 Millionen US-Dollar.

Ripple Mint stellt RLUSD in den Mittelpunkt

Am 24. Juli stellte Ripple die Plattform Ripple Mint vor. Sie soll Banken, Zahlungsdienstleistern und anderen Finanzinstituten den Einsatz von RLUSD erleichtern.

Unternehmen können über Ripple Mint neue RLUSD-Token ausgeben lassen, diese wieder in US-Dollar umtauschen und Transaktionen überwachen. Viele dieser Prozesse lassen sich automatisieren.

Evernorth beendet den Juli mit einem großen XRP-Plan

Am 31. Juli reichte Evernorth Unterlagen für eine Fusion mit Armada Acquisition Corp II an der Nasdaq ein. Ziel ist eine schnelle Börsennotierung unter dem Tickersymbol XRPN.

Evernorth plant, XRP im Wert von einer Milliarde US-Dollar – umgerechnet rund 870 Millionen Euro – über den Kapitalmarkt und verschiedene Finanzierungsmodelle zu erwerben. Gelingt dies, würde das Unternehmen zu den größten XRP-Inhabern weltweit zählen.

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