Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

EU greift nach KI-Chatbot-Entgleisung ein: illegal und abstoßend

icon-regulering
Regierung und …
La UE interviene tras polémica con un chatbot de IA:

Foto: Mijansk786/Shutterstock

Die Europäische Kommission hat sich beispiellos scharf über Grok geäußert, den KI-Chatbot von Elon Musk, der in X integriert ist. Laut Brüssel hat der Chatbot explizite, durch KI generierte Bilder von Minderjährigen produziert. Dies ist nach EU-Gesetzgebung eindeutig strafbar.

In einem Kommentar bezeichnet die Kommission das Verhalten von Grok als „illegal“ und „abstoßend“, während der Druck auf X und Musks KI-Unternehmen xAI weltweit schnell zunimmt.

Geopolitik könnte Bitcoin auf 100.000 $ katapultieren
Geopolitik könnte Bitcoin auf 100.000 $ katapultieren

EU setzt X und Grok nach Verstößen unter Druck

Während einer Pressekonferenz in Brüssel erklärte ein Sprecher der Europäischen Kommission, dass Grok über einen sogenannten „Spicy Mode“ explizite Inhalte generierte, darunter Bilder mit Kindern.

Laut der Europäischen Kommission handelt es sich hierbei nicht um eine Grauzone oder Geschmacksdiskussion, sondern um einen klaren Gesetzesverstoß. Die Verbreitung oder Generierung von sexuell konnotierten Bildern von Minderjährigen ist in mehreren EU-Mitgliedstaaten strafbar und fällt auch unter europäische Regelungen.

Bereits zuvor hohe Geldstrafe

Die Kritik steht nicht für sich allein. X liegt bereits länger unter der Lupe wegen möglicher Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA), das Gesetz, das große Online-Plattformen verpflichtet, illegale Inhalte aktiv zu bekämpfen.

Zuvor wurde die Plattform mit 120 Millionen Euro bestraft, die erste Geldstrafe überhaupt unter diesem Gesetz. Diese Sanktion hatte mit mangelnder Transparenz rund um Werbung, dem Verifizierungssystem und dem Datenzugang für Forscher zu tun.

Hunderte Krypto-Wallets bei mysteriösem Angriff geleert
Hunderte Krypto-Wallets bei mysteriösem Angriff geleert

Internationale Untersuchungen zu KI

Nicht nur Europa blickt kritisch auf Grok. Frankreich hat eine strafrechtliche Untersuchung mit Vorwürfen rund um kinderpornografisches Material ausgeweitet. Im Vereinigten Königreich fordert die Aufsichtsbehörde Ofcom Aufklärung darüber, wie die Bilder entstehen konnten, während auch Indien und Malaysia Untersuchungen gestartet haben.

Ein niederländisches Europaparlamentsmitglied fasste den Kern der Kritik zusammen, indem er feststellte, dass KI-Plattformen, die erotische Inhalte zulassen, im Voraus nachweisbare und effektive Sicherheitsmaßnahmen haben müssen. Nachträgliches Entfernen sei seiner Meinung nach unzureichend, da der Schaden dann bereits angerichtet ist.

Reaktion von xAI und Musk

xAI räumte kürzlich ein, dass Grok Bilder von Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren generierte und sprach von unzureichenden Schutzmaßnahmen. Der Chatbot entfernte die Bilder und bot Entschuldigungen an, aber strukturelle Anpassungen an der Technologie blieben aus.

Das vorübergehende Abschalten eines Media-Tabs auf X wird von Aufsichtsbehörden als kosmetisch angesehen, solange die zugrunde liegenden Funktionen aktiv bleiben.

Elon Musk und xAI reagierten ablehnend auf die Kritik. xAI verweigerte inhaltliche Stellungnahmen und erklärte, dass die „Medien lügen“, während Musk die frühere EU-Geldstrafe unter dem Digital Services Act als Unsinn bezeichnete und ankündigte, diese anzufechten.

Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo

Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.

Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.

Click here
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Ripple zieht 500 Mio. XRP vom Markt – Kurs an Wendepunkt
Ripple zieht 500 Mio. XRP vom Markt – Kurs an Wendepunkt
  • 05/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
XRP-Inhaber verdienen jetzt Zinsen mit Flare-Sparkonto
Was passiert mit XRP? Großanleger steigen massiv ein
  • 04/01/2026
  • 5 Min. Lesedauer
Ripple schließt Top-Deal – doch XRP bleibt zurück
Ausblick auf 2026: Großbank prognostiziert 330 Prozent Anstieg für XRP
  • 01/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Krypto-Rückblick: Bitcoin sucht Richtung, PEPE explodiert
Krypto-Rückblick: Bitcoin sucht Richtung, PEPE explodiert
  • 03/01/2026
  • 4 Min. Lesedauer
Krypto-Radar: XRP, Bitcoin steigen nach guten News, Memecoins fallen
Krypto-Radar: XRP, Bitcoin steigen nach guten News, Memecoins fallen
  • 05/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer

Trending Regierung und Regulierung

Krypto-Rückblick: Bitcoin sucht Richtung, PEPE explodiert
Krypto-Rückblick: Bitcoin sucht Richtung, PEPE explodiert
  • 03/01/2026
  • 4 Min. Lesedauer
Venezuelas geheime Bitcoin-Bestände verunsichern den Markt
Venezuelas geheime Bitcoin-Bestände verunsichern den Markt
  • 06/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Wenn ein Präsident fällt – und die Börse feiert
Breaking: Bitcoin fällt nach US-Angriff in Venezuela
  • 03/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis