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Cartier-Erbe erhält 8 Jahre Haft in Krypto-Geldwäschefall über 400 Millionen Euro

Cartier-Erbe erhält 8 Jahre Haft in Krypto-Geldwäschefall über 400 Millionen Euro

Foto: Claudio Stocco / Shutterstock

Maximilien de Hoop Cartier, ein Nachfahre der berühmten Juweliersfamilie, ist in den Vereinigten Staaten zu acht Jahren Haft verurteilt worden.

Er bekannte sich schuldig, ein illegales Kryptounternehmen betrieben und Bankbetrug begangen zu haben. Über seine eigene Plattform wusch er mehr als 400 Millionen Euro aus Drogengeldern.

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Zusammengefasst

  • Ein Nachfahre der Cartier-Juweliersfamilie muss acht Jahre ins Gefängnis.
  • Sein Unternehmen wusch mehr als 470 Millionen Dollar (402 Millionen Euro) über den Kryptomarkt.
  • Es handelt sich um Drogengelder, die nach Kolumbien weitergeleitet wurden.

Geldwäsche aus dem Drogenhandel mit Krypto

Cartier betrieb eine nicht lizenzierte Kryptobörse, mit der er große Mengen an Kryptowährungen in Bargeld umwandelte.

Dieses Geld, das aus dem Drogenhandel stammte, wurde anschließend auf Konten eines Netzwerks von Briefkastenfirmen in den Vereinigten Staaten eingezahlt.

Um die Banken zu täuschen, behauptete Cartier, seine Unternehmen würden Software entwickeln. Er nutzte gefälschte Verträge und Rechnungen, um die illegalen Geldströme legitim erscheinen zu lassen.

Schließlich wurde das Geld über dieses Netzwerk nach Kolumbien transferiert und dort in der Landeswährung abgehoben.

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Millionen an Strafen und Beschlagnahmungen

Insgesamt wurden durch die Operation mehr als 470 Millionen Dollar (402 Millionen Euro) gewaschen.

Neben seiner Haftstrafe muss Cartier persönlich rund 2,36 Millionen Dollar abgeben. Dabei handelt es sich um die Provision, die er selbst an den Transaktionen verdient hatte.

Das Gericht ordnete außerdem an, dass alle Bankkonten der verwendeten Tarnfirmen geleert werden. Bereits 2021 wurde im Rahmen einer früheren Untersuchung fast eine Million Dollar an Drogengeldern von seinen Konten beschlagnahmt.

Nach dieser früheren Beschlagnahmung versuchten Cartier und seine Anwälte, das Geld zurückzufordern. Sie behaupteten, sein Unternehmen habe strenge Vorschriften gegen Geldwäsche gehabt. Später gab er zu, dass dies eine Lüge war.

Er gestand zudem, Banken bewusst über die Art seines Unternehmens getäuscht zu haben. Er verschwieg, dass er eine Kryptobörse betrieb, da er wusste, dass Banken sonst keine Geschäftsbeziehungen mit ihm eingegangen wären.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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