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Ein britischer Politiker steht in der Kritik, nachdem er kurz nach einer enormen Krypto-Spende ein Haus im Wert von rund 1,5 Millionen Euro gekauft hat.
Die Nachricht sorgt erneut für Diskussionen über Krypto-Spenden in der Politik. Britische Politiker sprechen bereits seit längerer Zeit über strengere Regeln für Spenden in Kryptowährungen.
Zusammengefasst
- Ein britischer Politiker erhielt eine Krypto-Spende im Gegenwert von rund 5,7 Millionen Euro.
- Kurz darauf wurde eine Immobilie im Wert von etwa 1,5 Millionen Euro gekauft.
- Britische Politiker wollen Krypto-Spenden vorübergehend verbieten.
Politiker nach Millionenspende untersucht
Der britische Politiker Nigel Farage erhielt eine persönliche Spende von 5 Millionen britischen Pfund vom Krypto-Milliardär Christopher Harborne. Das entspricht umgerechnet etwa 5,7 Millionen Euro.
Wenige Wochen später wurde eine Immobilie im Wert von 1,4 Millionen britischen Pfund gekauft, also rund 1,5 Millionen Euro.
Der Kauf fand im Mai 2024 statt, kurz bevor Farage bekannt gab, bei den britischen Wahlen anzutreten.
Der Fall wird inzwischen vom britischen Parlament untersucht. Kritiker sind der Ansicht, dass die Spende hätte gemeldet werden müssen, nachdem Farage wieder politisch aktiv geworden war.
Farage selbst bestreitet, gegen Regeln verstoßen zu haben. Seiner Aussage nach fiel die Spende nicht unter die Meldepflicht, da das Geld vor seiner Rückkehr in die Politik eingegangen sei.
Britische Regierung will gegen Krypto-Spenden vorgehen
Britische Politiker wollen strengere Regeln für Krypto-Spenden an politische Parteien einführen. Eine parlamentarische Kommission forderte sogar ein sofortiges vorübergehendes Verbot.
Nach Ansicht der Kommission bergen Krypto-Spenden zu viele Risiken für das politische System. Die britische Wahlkommission warnt, dass Kryptowährungen „besondere Herausforderungen und Risiken“ bei der Einhaltung des Wahlrechts mit sich bringen.

Politiker befürchten vor allem, dass ausländische Akteure über Kryptowährungen Einfluss auf britische Wahlen und politische Entscheidungen nehmen könnten. Deshalb fordert die Kommission, Krypto-Spenden auszusetzen, bis strengere Kontrollen eingeführt werden.
Bereits im März hatte die britische Regierung einen Vorschlag vorgelegt, solche Spenden vorübergehend einzuschränken. Dieser Vorschlag muss noch vom Parlament und König Charles III. genehmigt werden.
Krypto immer häufiger Thema in der Politik
Kryptowährungen spielen zunehmend eine Rolle in politischen Debatten. Im Vereinigten Königreich geht es derzeit um Krypto-Spenden, doch auch in anderen Ländern wird an neuen Regeln gearbeitet.
Auch in den Vereinigten Staaten wird an neuen Krypto-Regulierungen gearbeitet, etwa im Zusammenhang mit dem wichtigen amerikanischen Krypto-Gesetz, das kürzlich von einem Senatsausschuss verabschiedet wurde.
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