Foto: Shutterstock.com/Burdun Iliya
Ein Mann aus Puerto Rico, der in den Gerichtsunterlagen als D.B. bezeichnet wird, verklagt die Kryptobörse Coinbase, weil er seine gestohlenen Kryptowährungen nicht zurückerhält. Die Börse soll gestohlene Kryptowährungen im Wert von rund 47 Millionen Euro aufgespürt und eingefroren haben, weigert sich jedoch, das Geld ohne gerichtliche Anordnung freizugeben.
Zusammengefasst:
- Ein anonymer Kryptobesitzer aus Puerto Rico verklagt Coinbase, weil die Kryptobörse seine gestohlenen Coins nicht zurückgeben will.
- Es handelt sich um Kryptowährungen, die durch Betrug über eine gefälschte Investment-Website gestohlen wurden.
- Coinbase soll die gestohlenen Kryptowährungen bereits im Dezember 2024 aufgespürt und eingefroren haben, verweigert jedoch ohne Gerichtsbeschluss die Rückgabe.
Diebstahl von 47 Millionen Euro durch Krypto-Betrug
Laut Unterlagen, die beim Gericht in San Francisco eingereicht wurden, wartet der Mann bereits seit anderthalb Jahren auf die Rückgabe seiner gestohlenen Kryptowährungen. In der Klageschrift heißt es, Coinbase, die größte Kryptobörse der USA, halte seine gestohlenen Millionen seit 2024 eingefroren.
Im Mittelpunkt des Falls steht ein Diebstahl aus dem August 2024. Der Mann wurde damals über eine gefälschte Investment-Website betrogen, an die er seine Kryptowährungen überwies. Statt das Geld anzulegen, verschwanden die Betrüger mit der Beute.
Daraufhin beauftragte der Mann spezialisierte Ermittlungsfirmen, um die Krypto-Transaktionen der Betrüger nachzuverfolgen.
Eingefrorene Millionen
Dabei wurde festgestellt, dass die Betrüger die gestohlenen Kryptowährungen an Coinbase transferierten – vermutlich, um sie dort zu verkaufen. Coinbase wurde informiert, woraufhin die Kryptobörse die betreffenden Vermögenswerte einfrohr.
Seitdem weigert sich die Börse jedoch, die gestohlenen Kryptowährungen an den Mann zurückzugeben. Laut Klageschrift sei Coinbase dazu erst nach einer gerichtlichen Anordnung bereit. Der Mann fordert nun über den Rechtsweg die Rückgabe seines Vermögens.
Jahrelanges Warten auf Entschädigung
Es ist nicht das erste Mal, dass Opfer von Hacks oder Betrugsfällen lange auf Entschädigungen oder Rückerstattungen warten müssen.
Ein bekanntes Beispiel ist der Hack der Kryptobörse Mt. Gox im Jahr 2014, bei dem mehr als 800.000 Bitcoin gestohlen wurden. Die Geschädigten mussten letztlich zehn Jahre warten, bis sie zumindest einen Teil ihrer Kryptowährungen zurückerhielten.
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