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Eine weggeworfene Festplatte, ein vergessenes Passwort und eine von der FBI gelöschte Festplatte. Drei unterschiedliche Geschichten mit einer schmerzhaften Gemeinsamkeit: dem Verlust von Kryptowährungen im Wert von Hunderten Millionen Euro.
Zusammengefasst
- Ein britischer Computerexperte sucht seit Jahren nach einer Festplatte mit 8.000 Bitcoin auf einer Mülldeponie – heute rund 550 Millionen Euro wert.
- Ein estnischer Banker kann nicht auf seine 250.000 Ethereum im Wert von 490 Millionen Euro zugreifen, weil er sein Passwort verloren hat.
- Ein Mann behauptet, 3.443 Bitcoin verloren zu haben, nachdem das FBI eine Festplatte gelöscht hatte.
Die Suche nach 8.000 Bitcoin
James Howells, ein britischer IT-Experte, warf im Sommer 2013 versehentlich eine Festplatte weg. Auf dieser befanden sich 8.000 Bitcoin, die er seit 2009 gemined hatte. Die Festplatte landete auf einer kommunalen Mülldeponie in Südwales.
Der Wert der verlorenen Bitcoin ist inzwischen auf etwa 550 Millionen Euro gestiegen. Howells führte mehrere Gerichtsverfahren gegen die Stadt Newport, um eine Genehmigung zum Graben zu erhalten, scheiterte jedoch jedes Mal. Dennoch gibt er nicht auf und erwägt nun, künstliche Intelligenz und Roboterhunde bei der Suche einzusetzen.
Außerdem wurde im vergangenen Jahr bekanntgegeben, dass die Geschichte von Howells verfilmt werden soll.
Ein vergessenes Passwort im Wert von 490 Millionen Euro
Der estnische Banker Rain Lõhmus kaufte 2014 während eines Vorverkaufs 250.000 Ethereum für rund 64.000 Euro. Damit besitzt er mehr Ethereum als Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin.
Er speicherte den Zugang in einer verschlüsselten Datei, verlor jedoch das Passwort. Sein Vermögen ist heute rund 490 Millionen Euro wert – allerdings kann er nicht darauf zugreifen.
Die Wallet blieb seit mehr als zehn Jahren unberührt. Lõhmus bat öffentlich um Hilfe und versprach die Hälfte des Vermögens für denjenigen, der das Passwort entschlüsseln kann.
Vermögen durch die FBI gelöscht
Michael Prime behauptet, 3.443 Bitcoin verloren zu haben – heute mehr als 240 Millionen Euro wert –, nachdem die FBI im vergangenen Jahr den Inhalt seiner Festplatte gelöscht hatte. Prime verbüßte bis 2022 eine Haftstrafe unter anderem wegen Betrugs. Nach seiner Freilassung stellte er fest, dass die Daten vernichtet worden waren.
Er reichte Klage ein, verlor den Prozess jedoch. Die Richter hielten seine Geschichte für unglaubwürdig, da er jahrelang bestritten hatte, größere Mengen Bitcoin zu besitzen. Laut Gericht durfte die Regierung davon ausgehen, dass sich auf der Festplatte nichts Wertvolles befand.
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