Bitcoin en XRP dalen terwijl olie stijgt door teleurstelling rond Straat van Hormuz

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Bitcoin en XRP dalen terwijl olie stijgt door teleurstelling rond Straat van Hormuz
Foto: Summit Art Creations/Shutterstock

Bitcoin und XRP fallen, während Öl wegen Enttäuschung über Straße von Hormus steigt

Bitcoin und insbesondere Altcoins wie XRP und Solana haben einen Rückschlag erlitten. Die Kurse sind um einige Prozent gefallen, während der Ölpreis gleichzeitig deutlich gestiegen ist. Der Markt zeigt sich klar enttäuscht über den Entwurf eines Plans von Iran und Oman zur Regelung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus.

Öl steigt und Bitcoin fällt

Gestern wurde bekannt, dass Iran und Oman kurz vor einer Einigung über eine Regelung für den Schiffsverkehr stehen. Anfang der Woche schien diese bereits so gut wie beschlossen, woraufhin der Ölpreis deutlich einbrach. Bitcoin profitierte davon, inzwischen hat sich die Lage jedoch gedreht.

Der Bitcoin-Kurs der vergangenen 24 Stunden. - Quelle: CoinGecko
Der Bitcoin-Kurs der vergangenen 24 Stunden. - Quelle: CoinGecko

Man war davon ausgegangen, dass das Öl anschließend wieder ungehindert fließen würde. Doch bei der Vereinbarung geht es nicht um eine Wiedereröffnung. Vielmehr wird geregelt, wer die Meerenge unter welchen Bedingungen passieren darf – und gestern wurde deutlich, wie streng diese Bedingungen sind.

Amerikanische und israelische Schiffe sollen ausgeschlossen werden, ebenso wie Schiffe aus allen Ländern, die Iran Schaden zugefügt haben. Der gesamte einlaufende Verkehr muss durch iranische Hoheitsgewässer fahren, während auslaufende Schiffe eine Route näher an Oman nehmen müssen. Wer sich nicht daran hält, könnte bis zu 20 Prozent des Wertes seiner Ladung verlieren.

Am Mittwoch passierten nur noch zwei Schiffe die entscheidende Meerenge, gegenüber acht am Vortag. Vor dem Krieg waren es etwa 130 bis 140 Durchfahrten pro Tag.

Brent-Öl stieg gestern um 4,63 Prozent, heute kamen noch einmal fast 1 Prozent hinzu. Höhere Ölpreise treiben die Inflation und könnten Zentralbanken zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen. Das könnte Zinserhöhungen bedeuten, wodurch sichere Staatsanleihen für Anleger attraktiver werden.

Unterdessen griff Mohammad Bagher Ghalibaf, Irans Parlamentspräsident und Chefunterhändler, gestern US-Präsident Donald Trump scharf an. „‚Es wird einen massiven Angriff geben … wartet, doch nicht, sie wollen verhandeln.‘ Das ist Theaterdiplomatie in Dauerschleife“, schrieb er.

Trump behauptet, dass derzeit verhandelt werde, während Iran dies weiterhin entschieden bestreitet. Teheran fordert, dass Washington zunächst zu den Verpflichtungen aus der früheren Vereinbarung zurückkehrt. Diese Absichtserklärung versprach Schiffen 60 Tage lang eine kostenlose Durchfahrt im Gegenzug für die Aufhebung der US-Marineblockade.

Gegenüber Reportern erklärte Trump außerdem, er erwarte ein baldiges Ende des Krieges. „Ich glaube nicht, dass sie das noch viel länger durchhalten können“, sagte er im Oval Office. Zudem behauptete er, die Straße von Hormus sei „irgendwie“ geöffnet.

Der Bitcoin-Kurs steht bislang noch gar nicht so schlecht da, allerdings müsste nun eine Erholung einsetzen.

Der Bitcoin-Kurs fällt den zweiten Tag in Folge, könnte sich aber an der Trendlinie erholen. - Quelle: TradingView
Der Bitcoin-Kurs fällt den zweiten Tag in Folge, könnte sich aber an der Trendlinie erholen. - Quelle: TradingView

Cardano schwimmt gegen den Strom

Vor allem Ripples Kryptowährung XRP erlebt einen enttäuschenden Tag. Der Kurs ist um 3,05 Prozent gefallen und liegt nur noch knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 1 US-Dollar. Damit befindet sich XRP auf dem niedrigsten Stand seit dem 26. Juni.

Ethereum ist unterdessen um 0,73 Prozent gefallen, Solana hat 2,01 Prozent und Hyperliquid 2,38 Prozent verloren. Cardano konnte dagegen überraschend um 6,33 Prozent zulegen.

14:30 Uhr wird ein wichtiger Zeitpunkt

Heute Nachmittag um 14:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht das US-Arbeitsministerium den Arbeitsmarktbericht für Juli. Die größte Aufmerksamkeit gilt dem Beschäftigungswachstum und der Arbeitslosenquote, aber auch die Lohnentwicklung und die Erwerbsquote spielen eine wichtige Rolle.

Schwache Zahlen könnten die Sorgen vor einer Zinserhöhung verringern, was steigende Kurse begünstigen könnte. Starke Zahlen könnten dagegen die Angst vor einer höheren Inflation verstärken. Derzeit rechnet der Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent mit einer Zinserhöhung im September. Das liegt vor allem an den höheren Ölpreisen infolge des Iran-Krieges.

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