JPMorgan geht davon aus, dass Bitcoin bald besser abschneiden könnte als Gold. Die Bank verweist auf die große Zahl von Händlern, die derzeit auf einen fallenden Bitcoin-Kurs setzen.
Wenn sie ihre Positionen schließen, müssen sie möglicherweise Bitcoin kaufen. Das könnte dem Kurs zusätzlichen Rückenwind verleihen.
Zusammengefasst
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JPMorgan erwartet, dass Bitcoin besser abschneiden könnte als Gold.
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Viele Händler setzen derzeit auf einen fallenden Bitcoin-Kurs.
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Das Schließen dieser Positionen könnte zusätzliche Nachfrage auslösen.
JPMorgan sieht Chancen für Bitcoin
JPMorgan sieht einen Unterschied zwischen Bitcoin und Gold. Nach Einschätzung der Bank setzen Händler bei Bitcoin deutlich stärker auf fallende Kurse als bei Gold.
JUST IN: JPMorgan says Bitcoin could outperform gold.
Die Analyse befasst sich unter anderem mit dem Bitcoin-Fonds von BlackRock, der unter dem Kürzel IBIT bekannt ist. Rund um diesen Fonds wurden zahlreiche Positionen aufgebaut, die von einem fallenden Bitcoin-Kurs profitieren.
Zudem wurden viele Optionen gekauft, um sich gegen einen Kursrückgang bei Bitcoin abzusichern. Eine solche Option gibt das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
Bereits zuvor zeigte sich, dass die Kapitalströme in Bitcoin-Fonds stark schwanken können. Dadurch lässt sich die Nachfrage nach Bitcoin über börsengehandelte Fonds nur schwer vorhersagen.
Schließen von Positionen könnte Bitcoin helfen
Falls Bitcoin nicht weiter fällt, könnten Händler ihre Absicherungen gegen einen Kursrückgang schließen. Auch Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse gesetzt haben, könnten ihre Positionen auflösen.
Dafür müssen sie möglicherweise Bitcoin kaufen. Das könnte zusätzliche Nachfrage erzeugen und den Kurs stützen.
JPMorgan sagt nicht voraus, dass Bitcoin dadurch zwangsläufig steigen wird. Die Bank sieht vor allem Potenzial dafür, dass Bitcoin besser abschneiden könnte als Gold.
Nach der vergangenen Sitzung der US-Notenbank floss Kapital sowohl in Bitcoin als auch in Gold. Dennoch zeigen sich Händler bei Bitcoin am Termin- und Optionsmarkt vorsichtiger.
Bitcoin und Gold werden immer häufiger verglichen
Bitcoin wird bereits seit Langem als digitales Gold bezeichnet. Beide Vermögenswerte gelten für manche Anleger als Schutz vor Geldentwertung und Problemen im Finanzsystem.
Gold blickt auf eine deutlich längere Geschichte als Anlageklasse zurück. Bitcoin existiert dagegen erst seit 2009 und weist in der Regel stärkere Kursschwankungen auf.
Auch der Vergleich zwischen Gold und Bitcoin wird immer häufiger gezogen. Gleichzeitig wächst das Interesse an Bitcoin-Fonds weiter.
Bloomberg-Analyst Eric Balchunas geht davon aus, dass Bitcoin-Fonds langfristig größer werden könnten als Goldfonds. Vorerst bleibt dies jedoch eine Erwartung – ebenso wie die Prognose von JPMorgan.







