Die Österreichische Post bringt heute zwei neue Crypto stamps heraus. Eos und Perseus sind Teil einer gemeinsamen europäischen Kollektion mit PostNL, bpost und Portugals CTT. Vier Postunternehmen, fünf Motive und immer dieselbe Verbindung: eine physische Briefmarke mit einem digitalen Zwilling als NFT auf der Blockchain.
Der gemeinsame Verkaufsstart ist heute, am 24. September. Das Thema „Legends meet Crypto stamp – Horses and Heroes of Mythology“ vereint Götter und Held*innen. Pferde begleiten die Figuren auf allen Ausgaben: eine Anspielung auf das Jahr des Pferdes 2026.
Ein österreichisches Konzept mit internationalem Erfolg
Die Geschichte begann in Österreich: Am 11. Juni 2019 stellte die Österreichische Post die erste Crypto stamp vor. Seitdem ist aus der Idee eine internationale Zusammenarbeit geworden.
Wie groß die Nachfrage sein kann, zeigen frühere niederländische Ausgaben. Die Hermes-Edition von PostNL war im vergangenen Jahr schnell nahezu ausverkauft. Bei der Drachen-Ausgabe von 2024 war dieser Punkt bereits nach wenigen Stunden erreicht. Das Interesse gilt dabei sowohl der Briefmarke als auch ihrem digitalen Gegenstück.
Eos und Perseus erzählen eine gemeinsame Geschichte
Österreich steuert dieses Jahr zwei unterschiedliche Figuren bei. Eos ist die Göttin der Morgenröte, Perseus der legendäre Held, der Medusa besiegte.
Die anderen Postunternehmen ergänzen das gemeinsame Thema: CTT wählt Hades, den Herrscher der Unterwelt, und knüpft damit an die Poseidon-Ausgabe des Vorjahres an. PostNL setzt auf Demeter, die Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit. Bei Bpost erscheint Herakles, auch als Herkules bekannt, zusammen mit dem Pferd Areion.
So entsteht eine Sammlung, die von der Unterwelt bis zur Morgenröte reicht. Eos und Perseus bilden den österreichischen Einstieg in eine Kollektion, die sich über vier Länder erstreckt.

Wert über die Blockchain hinaus
Eine Crypto stamp ist mehr als ein digitales Sammlerstück. Die physische Briefmarke besitzt einen Frankaturwert und kann nach den Bedingungen des jeweiligen Postunternehmens zum Versenden von Post genutzt werden.
Der digitale Zwilling ergänzt das Sammelerlebnis. Die NFTs gibt es in 5 unterschiedlichen Farben und unterschiedlichen Seltenheitsstufen. Die rote NFT-Variante ist beispielsweise mit einem Anteil von nur 1 Prozent besonders selten. Das kann sie für Sammler*innen attraktiver machen. Ihr Marktwert hängt jedoch weiterhin von Angebot und Nachfrage ab.
Die Sammlung vervollständigen
Du kannst mit Eos oder Perseus beginnen oder alle fünf Motive sammeln. Die komplette europäische Kollektion lässt sich auch als Set bei der Österreichischen Post und bei CTT bestellen, solange der Vorrat reicht.
Wer sammeln möchte, sollte nicht zu lange warten: Frühere Ausgaben waren schnell vergriffen.








