Die Österreichische Post setzt erneut auf Krypto. Gemeinsam mit der niederländischen PostNL, der belgischen bpost und dem portugiesischen CTT bringt sie eine neue internationale Crypto-Stamp-Serie heraus: physische Briefmarken, die mit einem digitalen NFT auf der Blockchain verknüpft sind.
Damit geht das europäische Blockchain-Projekt in die nächste Runde. Die Crypto Stamp ist inzwischen alles andere als ein einmaliges Experiment. Insbesondere die Österreichische Post gehört zu den Vorreitern dieses Konzepts und setzt ihre Crypto-Stamp-Reihe erneut fort.
Die Designs der neuesten Serie wurden inzwischen vorgestellt. Am 24. September beginnt der Verkauf, wobei erneut mythologische Figuren im Mittelpunkt stehen.
Europäische Postunternehmen setzen erneut auf NFTs
Das neue Thema lautet „Legends meet Crypto Stamp – Horses and Heroes of Mythology“. Österreich, Belgien, die Niederlande und Portugal erhalten jeweils ein eigenes Design. Jede physische Briefmarke besitzt dabei ein digitales Gegenstück in Form eines NFT auf der Blockchain.
Die Österreichische Post setzt auf Eos und Perseus. Eos ist die Göttin der Morgenröte, während Perseus vor allem als der Held bekannt ist, der Medusa besiegte.
PostNL wählt Demeter, die griechische Göttin der Landwirtschaft, Fruchtbarkeit und Natur. Ähren und Mohnblumen spielen im niederländischen Design eine wichtige Rolle.
bpost entscheidet sich für Herakles, einen der wohl bekanntesten Helden der griechischen Mythologie. Das portugiesische CTT schlägt dagegen einen deutlich düstereren Weg ein und setzt auf Hades, den Herrscher der Unterwelt.
Gemeinsam bilden die Ausgaben erneut eine internationale NFT-Kollektion.

Crypto Stamp ist längst kein Neuland für die Österreichische Post
Die beteiligten Postunternehmen fangen keineswegs bei null an. Im vergangenen Jahr erschien bereits eine gemeinsame europäische Crypto-Stamp-Serie rund um griechische Götter.
Für die Österreichische Post hat das Konzept allerdings eine noch längere Geschichte. Bereits 2019 brachte sie ihre erste Crypto Stamp auf den Markt und gehörte damit zu den ersten Postunternehmen weltweit, die eine physische Briefmarke mit einem digitalen Blockchain-Asset kombinierten.
Seitdem wurde das Konzept mehrfach weiterentwickelt. Aus dem ursprünglichen Experiment ist eine wiederkehrende Sammlerserie geworden, bei der klassische Philatelie mit NFTs und Blockchain-Technologie verbunden wird.
Auch die starke Nachfrage in anderen europäischen Ländern zeigt, dass das Konzept längst über Österreich hinaus Anklang findet. In den Niederlanden war etwa die Hermes-Ausgabe von PostNL bereits nach wenigen Tagen nahezu ausverkauft.
Knappheit bleibt ein wichtiger Faktor
Bei früheren Crypto Stamps spielte die Knappheit eine große Rolle. Nicht nur aufgrund der begrenzten physischen Auflage, sondern auch, weil die verknüpften NFTs unterschiedliche Seltenheitsstufen haben konnten.
Im vergangenen Jahr waren beispielsweise lediglich 1 Prozent der NFTs rot. Sammler erfuhren erst nach dem Scannen, welche Variante mit ihrer physischen Crypto Stamp verknüpft war.
Gerade dieses Element sorgte innerhalb der Community für zahlreiche Diskussionen. Nutzer teilten ihre erhaltenen Crypto Stamps, verglichen NFTs und machten sich auf die Suche nach fehlenden Exemplaren, um ihre Sammlung zu vervollständigen.
Wie die Knappheit und die Verteilung der Seltenheitsstufen bei der neuen Serie genau gestaltet werden, soll noch bekannt gegeben werden.
Neue Crypto Stamps ab dem 24. September
Die neue Serie erscheint am 24. September. Die Österreichische Post bringt ihre neue Crypto Stamp mit Eos und Perseus heraus. PostNL, bpost und CTT Portugal veröffentlichen zeitgleich ihre jeweiligen NFT-Briefmarken.
Damit setzt die Österreichische Post ein Blockchain-Projekt fort, das sich seit dem Start im Jahr 2019 von einem technologischen Experiment zu einer internationalen Sammlerserie entwickelt hat.
Während die erste Crypto Stamp vor allem zeigte, dass sich eine klassische Briefmarke überhaupt mit einem digitalen Asset auf der Blockchain verbinden lässt, steht heute ein länderübergreifendes Sammelkonzept im Mittelpunkt.
Für die Österreichische Post ist die neue Ausgabe damit nicht einfach nur eine weitere NFT-Briefmarke, sondern die Fortsetzung einer Tradition, die sie selbst vor mehreren Jahren mit angestoßen hat.








