Amal Bell Amal Bell
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Südkorea beendet Krypto-Verbot für Unternehmen

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Südkoreanische Steuerbehörde verliert Millionen durch Krypto-Panne

Foto: Shutterstock/Millenius

Gute Nachrichten aus Südkorea. Das Verbot für Unternehmen, Kryptowährungen zu erwerben, wird aufgehoben.

Dank neuer und gelockerter Kryptogesetzgebung können südkoreanische Unternehmen bald erstmals seit neun Jahren wieder in Kryptowährungen investieren und mit ihnen handeln.  Es werden jedoch einige strenge Beschränkungen gelten.

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Südkorea hebt Krypto-Verbot für Unternehmen auf

Südkorea war jahrelang ein bedeutendes Land für den Kryptomarkt. Händler aus dem Land waren sehr aktiv und hatten dadurch großen Einfluss auf die Kursentwicklung.

Die Aufnahme einer Kryptowährung an einer südkoreanischen Handelsbörse galt lange Zeit als verlässliches Rezept für einen deutlichen Kursanstieg.

Die Popularität von Kryptowährungen im Land führte jedoch zu Sorgen hinsichtlich der finanziellen Stabilität und von Geldwäschepraktiken.

Im Jahr 2017 griff die Regierung ein, unter anderem mit einem Verbot für südkoreanische Unternehmen, in Kryptowährungen zu investieren oder diese in ihre Dienstleistungen aufzunehmen.

Dieses Verbot wird nun bald aufgehoben. Der Grund ist eine neue Wachstumsstrategie der Regierung, die darauf abzielt, Südkorea als Hotspot für Digitalisierung zu positionieren. Daher wird die Kryptogesetzgebung gelockert.

Laut der südkoreanischen Aufsichtsbehörde werden rund 3.500 Unternehmen die Genehmigung erhalten, Kryptowährungen zu kaufen und als Unternehmensreserve zu halten.

Limits und nur die größten Kryptowährungen

Es werden jedoch Investitionsgrenzen festgelegt, und das Angebot an Kryptowährungen wird begrenzt sein. Südkoreanische Unternehmen dürfen zunächst maximal fünf Prozent ihres jährlichen Vermögens in Kryptowährungen investieren.

Dies soll die Unternehmen schützen und der Aufsichtsbehörde die Möglichkeit geben, die Situation zu überwachen.

Zudem werden nur die 20 wertvollsten Kryptowährungen zugelassen. Kleinere Kryptowährungen bleiben somit außen vor. Welche Stablecoins zugelassen werden und welche Bedingungen dafür gelten, wird zu einem späteren Zeitpunkt evaluiert.

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Bitcoin-Reserve-Unternehmen und Investmentfonds

Aufgrund der Beschränkungen scheinen bestimmte Vorhaben weiterhin nicht möglich zu sein. So bieten die neuen Regeln offenbar keinen Raum für Bitcoin (BTC)-Reserve-Unternehmen wie das US-amerikanische Unternehmen Strategy.

Auch die Möglichkeit, Investmentfonds anzubieten, die vollständig auf Kryptowährungen ausgerichtet sind, scheint eingeschränkt zu sein.

Dies könnte sich jedoch noch ändern, da die südkoreanische Regierung im Januar angekündigt hat, auch hierfür neue Regelungen zu erarbeiten.

Einführung Ende 2026

Laut Planung soll die endgültige Fassung des neuen Kryptogesetzes im Februar vorliegen. Die Einführung soll später in diesem Jahr erfolgen.

Wenn alles nach Plan verläuft, können wir gegen Ende 2026 mit der Rückkehr des südkoreanischen Unternehmenssektors in den Kryptomarkt rechnen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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