Ein technischer Vorschlag für ein Bitcoin-Update, bekannt als BIP-110, spaltet die Krypto-Community. Das Update soll sogenannte „Spam-Transaktionen“ im Netzwerk vorübergehend einschränken. Befürworter sehen darin eine notwendige Maßnahme, Kritiker befürchten jedoch erhebliche technische Probleme und bezeichnen den Vorschlag sogar als einen „Angriff“ auf Bitcoin.
Zusammengefasst
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BIP-110 ist ein Vorschlag, die Regeln von Bitcoin vorübergehend zu verschärfen. Ziel ist es, datenintensive Transaktionen wie Ordinals und Runes einzuschränken.
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Laut Befürworter Fred Krueger handelt es sich dabei nicht um einen „Angriff“, sondern um eine Debatte darüber, wie die Blockchain genutzt werden sollte.
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Kritiker wie Farside Investors warnen hingegen, dass das Update Wallets unbrauchbar machen und zum Verlust von Bitcoins führen könnte.
Kritik am Bitcoin-Update
In einer ausführlichen Analyse untersuchen die Experten von Farside Investors die Auswirkungen dieses neuen Updates und sehen dabei erhebliche Risiken.
BIP-110 ist ein Vorschlag, die Bitcoin-Regeln vorübergehend zu ändern. Ziel ist es, datenintensive Transaktionen einzuschränken. Befürworter bezeichnen solche Transaktionen als „Spam“, da sie die Transaktionsgebühren seit 2023 deutlich in die Höhe getrieben haben.
Farside Investors warnt vor einem konkreten Risiko: Nutzer könnten Bitcoins an Adressen senden, die durch das Update unbrauchbar werden, wodurch die Coins dauerhaft verloren gehen könnten.
Da der Vorschlag so umstritten ist, befürchtet Farside Investors außerdem eine sogenannte Chain-Split. Das bedeutet, dass sich die Bitcoin-Blockchain in zwei separate, konkurrierende Ketten aufspalten könnte.
Da es nur wenig Einigkeit gibt und zahlreiche technische Einwände bestehen, bezeichnet Farside Investors den Vorschlag als einen „Angriff“ auf Bitcoin.
Reaktionen aus der Community
Der Analyst und Befürworter Fred Krueger widerspricht der Kritik. Er hält es für unangemessen, BIP-110 als Angriff zu bezeichnen. Seiner Ansicht nach bleiben die wichtigsten Eigenschaften von Bitcoin – wie das maximale Angebot von 21 Millionen Coins und das Proof-of-Work-System – vollständig erhalten.
Calling BIP-110 an "attack on Bitcoin" is backwards. If BIP-110 passes: • Supply stays at 21 million. • Proof of Work is unchanged. • Wallets, Lightning, multisig, and self-custody work exactly as before. • No coins are confiscated. • No addresses are censored. The Show more
Krueger betont, dass das Update weder Coins wegnimmt noch Adressen sperrt.
„Wallets, das Lightning Network und andere Funktionen werden weiterhin genauso funktionieren“, erklärt er.
Seiner Ansicht nach dreht sich die Debatte ausschließlich um die Regeln für Daten auf der Blockchain und nicht um das eigentliche Geldsystem von Bitcoin.
Farside Investors widerspricht
Die Anlageexperten von Farside Investors weisen Kruegers Aussagen entschieden zurück. Auf seine Behauptung, Wallets seien sicher, reagierte die Plattform mit einem deutlichen: „Falsch!“
Laut der Analyse von Farside Investors könnte BIP-110 durchaus dazu führen, dass Wallets nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren.
> Wallets, Lightning, multisig, and self-custody work exactly as before Wrong! Not only does BIP-110 break wallets, the wallet in the latest version of Bitcoin Knots itself will break! Which can result in the loss of funds.
Calling BIP-110 an "attack on Bitcoin" is backwards. If BIP-110 passes: • Supply stays at 21 million. • Proof of Work is unchanged. • Wallets, Lightning, multisig, and self-custody work exactly as before. • No coins are confiscated. • No addresses are censored. The






