Bitcoin fällt unter 60.000 US-Dollar – schwächster japanischer Yen seit 40 Jahren belastet den Markt

2 Min. Lesedauer
30. Juni 2026, 13:45
Bitcoin fällt unter 60.000 US-Dollar – schwächster japanischer Yen seit 40 Jahren belastet den Markt
Foto: Bigc Studio/Shutterstock

Bitcoin ist in der vergangenen Nacht erneut unter die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar gefallen.

Der Rückgang fällt mit einer deutlichen Abwertung des japanischen Yen zusammen. Die Währung ist gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit 1986 gefallen.

Das sorgt für Unruhe an den Finanzmärkten. Zusätzlich lastet neuer Verkaufsdruck auf Bitcoin durch einen neuen Plan von Strategy.

Zusammengefasst

  • Bitcoin fällt am Dienstagmorgen erneut unter 60.000 US-Dollar, nachdem die Erholung nur von kurzer Dauer war.

  • Der japanische Yen ist gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit 1986 gefallen, was für Unruhe an den Märkten sorgt.

  • Strategy, das größte börsennotierte Unternehmen mit Bitcoin-Bestand, plant möglicherweise den Verkauf von Bitcoin im Wert von mehr als 1 Milliarde US-Dollar.

Bitcoin fällt erneut unter 60.000 US-Dollar

Der Bitcoin-Kurs steht am Dienstagmorgen erneut unter Druck.

Zunächst erholte sich der Kurs gestern Abend noch auf 60.500 US-Dollar, liegt inzwischen jedoch wieder bei rund 59.500 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von etwa 1,7 Prozent.

Damit bleibt die größte Kryptowährung unter ihrem 200-Wochen-Durchschnitt (gleitender Durchschnitt). Dieses Niveau wird von vielen Marktteilnehmern genau beobachtet und galt in der Vergangenheit häufig als wichtiger Bodenindikator während eines Bärenmarktes.

Vor allem der schwache japanische Yen belastet den Markt heute. Die Währung verliert deutlich gegenüber dem US-Dollar an Wert, wodurch auch risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen unter Druck geraten. Mögliche Bitcoin-Verkäufe durch Strategy verstärken diesen Druck zusätzlich.

Schwacher japanischer Yen sorgt für Unruhe

Der Druck auf Bitcoin geht heute vor allem vom Devisenmarkt aus.

Der japanische Yen verliert am Dienstagmorgen weiter gegenüber dem US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung entspricht ein Yen etwa 0,00616 US-Dollar.

Anders ausgedrückt: Für einen US-Dollar müssen rund 162,40 Yen bezahlt werden. Damit befindet sich die japanische Währung auf dem schwächsten Stand seit 1986 – also seit rund 40 Jahren.

Ursache dafür sind die stark unterschiedlichen Zinssätze. Während die US-Notenbank Federal Reserve die Leitzinsen auf über 5 Prozent angehoben hat, hielt die Bank of Japan die Zinsen lange Zeit nahe null und erhöhte sie erst kürzlich auf rund 1 Prozent.

Analysten befürchten, dass dies zu einem massiven Abbau sogenannter Carry Trades führen könnte. Dabei leihen sich Investoren günstig Geld in Yen, um in risikoreichere Anlagen wie Aktien oder Kryptowährungen zu investieren. Eine solche Auflösung dieser Positionen könnte den Druck auf diese Märkte weiter verstärken.

Zusätzlich gerät Bitcoin erneut durch Strategy unter Druck, den weltweit größten Unternehmenshalter von Bitcoin. Das Unternehmen startet ein Kapitalbeschaffungsprogramm im Umfang von 1,25 Milliarden US-Dollar. In diesem Zusammenhang könnte Strategy Bitcoin im Wert von mehr als 1 Milliarde US-Dollar verkaufen.

Heute: Bitvavo schenkt allen Deutschen 10 € gratis Krypto nach Wahl

Bitcoin bricht einen Rekord nach dem anderen, immer mehr Deutsche handeln wieder aktiv. Ist jetzt dein Moment? Bitvavo schenkt neuen Nutzern 10 € gratis Krypto nach Wahl. Handle über 400 Kryptowährungen gemeinsam mit mehr als 2 Millionen Nutzern bei Bitvavo.

Jetzt registrieren , 10 € Krypto sichern und direkt loslegen. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nur etwa eine Minute.

Bitvavo

4.8 out of 5

Trustpilot star

Trustpilot

Bitcoin fällt unter 60.000 US-Dollar – schwächster japanischer Yen seit 40 Jahren belastet den Markt