Forscher entdecken mit KI schwerwiegende Fehler im Bitcoin-Umfeld

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Forscher entdecken mit KI schwerwiegende Fehler im Bitcoin-Umfeld
Foto: Arsenii Palivoda/Shutterstock
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Forscher haben mithilfe von KI schwerwiegende Fehler in verschiedenen Programmen rund um Bitcoin entdeckt. Dabei handelt es sich nicht um einen Hack von Bitcoin selbst.

Mit KI lassen sich solche Fehler deutlich schneller aufspüren. Vor allem ältere Projekte, die nur selten aktualisiert werden, sind dadurch einem größeren Risiko ausgesetzt.

Zusammengefasst

  • Forscher überprüften bei einem früheren Scan 390 Bitcoin-Projekte.

  • Sie stuften 85 Meldungen als sehr schwerwiegend und 635 als schwerwiegend ein.

  • Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Bitcoin-Netzwerk selbst gehackt wurde.

Forscher überprüfen Hunderte Projekte mit KI

Das Forscherteam Bitcoin Red Team sucht nach Fehlern in Software rund um Bitcoin, bevor Kriminelle diese ausnutzen können. Dafür setzten die Forscher zwei Wochen lang Kimi K3 ein. Dieses KI-Programm überprüft Software auf mögliche Schwachstellen.

Untersucht wurde Software mit öffentlich zugänglichem Quellcode. Das bedeutet, dass jeder den Code hinter den Programmen einsehen kann.

Das Team überprüfte unter anderem digitale Wallets und andere Tools für Bitcoin. Diese Programme nutzen das Netzwerk, sind aber kein Bestandteil von Bitcoin selbst.

Tausende mögliche Probleme gemeldet

Nach 27,5 Stunden hatte das Team insgesamt 4.962 mögliche Probleme bei 390 Projekten gemeldet. Davon wurden 85 Meldungen als sehr schwerwiegend und 635 als schwerwiegend eingestuft.

Eine solche Entdeckung bedeutet nicht automatisch, dass es sich um eine Schwachstelle handelt, die unmittelbar ausgenutzt werden kann. Nach Angaben des Teams haben die Entwickler verschiedener Projekte jedoch mehrere schwerwiegende Probleme bestätigt.

Die Namen vieler betroffener Projekte sowie Details zu den Schwachstellen wurden nicht veröffentlicht. Dadurch erhalten die Entwickler Zeit, ihre Software zu reparieren, bevor Kriminelle die Informationen ausnutzen können.

Projekte müssen schneller reagieren

Der Forscher Calle erklärt, dass sich Sicherheitslücken mithilfe von KI schneller und kostengünstiger aufspüren lassen. Das hilft Entwicklern, allerdings können auch Kriminelle dieselben Werkzeuge einsetzen.

Calle zufolge sollten Projekte daher selbst KI nutzen, um ihre Software regelmäßig zu überprüfen. Außerdem sollten sie schnell reagieren, wenn Forscher ein Problem melden.

Nutzer können das Risiko verringern, indem sie Updates installieren. Programme, die nicht mehr aktualisiert werden, sollten besser gemieden werden.

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