Forscher haben mithilfe von KI schwerwiegende Fehler in verschiedenen Programmen rund um Bitcoin entdeckt. Dabei handelt es sich nicht um einen Hack von Bitcoin selbst.
Mit KI lassen sich solche Fehler deutlich schneller aufspüren. Vor allem ältere Projekte, die nur selten aktualisiert werden, sind dadurch einem größeren Risiko ausgesetzt.
Zusammengefasst
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Forscher überprüften bei einem früheren Scan 390 Bitcoin-Projekte.
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Sie stuften 85 Meldungen als sehr schwerwiegend und 635 als schwerwiegend ein.
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Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Bitcoin-Netzwerk selbst gehackt wurde.
Forscher überprüfen Hunderte Projekte mit KI
Das Forscherteam Bitcoin Red Team sucht nach Fehlern in Software rund um Bitcoin, bevor Kriminelle diese ausnutzen können. Dafür setzten die Forscher zwei Wochen lang Kimi K3 ein. Dieses KI-Programm überprüft Software auf mögliche Schwachstellen.
Kimi K3 Scan Uncovers Critical Vulnerabilities Across Bitcoin Open-Source Projects Bitcoin Red Team researcher calle said that after using Kimi K3 for two weeks, the team identified numerous critical and high-severity vulnerabilities across Bitcoin open-source projects, with Show more
Untersucht wurde Software mit öffentlich zugänglichem Quellcode. Das bedeutet, dass jeder den Code hinter den Programmen einsehen kann.
Das Team überprüfte unter anderem digitale Wallets und andere Tools für Bitcoin. Diese Programme nutzen das Netzwerk, sind aber kein Bestandteil von Bitcoin selbst.
Tausende mögliche Probleme gemeldet
Nach 27,5 Stunden hatte das Team insgesamt 4.962 mögliche Probleme bei 390 Projekten gemeldet. Davon wurden 85 Meldungen als sehr schwerwiegend und 635 als schwerwiegend eingestuft.
Bitcoin Red Team update: we've grown to 16 globally distributed people working 24/7 We're running a large-scale ecosystem security audit across bitcoin code bases. 27.5 hours in, we've filed 4,962 findings across 390 projects. 85 critical and 635 high severity issues. We're at Show more
Eine solche Entdeckung bedeutet nicht automatisch, dass es sich um eine Schwachstelle handelt, die unmittelbar ausgenutzt werden kann. Nach Angaben des Teams haben die Entwickler verschiedener Projekte jedoch mehrere schwerwiegende Probleme bestätigt.
Die Namen vieler betroffener Projekte sowie Details zu den Schwachstellen wurden nicht veröffentlicht. Dadurch erhalten die Entwickler Zeit, ihre Software zu reparieren, bevor Kriminelle die Informationen ausnutzen können.
Projekte müssen schneller reagieren
Der Forscher Calle erklärt, dass sich Sicherheitslücken mithilfe von KI schneller und kostengünstiger aufspüren lassen. Das hilft Entwicklern, allerdings können auch Kriminelle dieselben Werkzeuge einsetzen.
Calle zufolge sollten Projekte daher selbst KI nutzen, um ihre Software regelmäßig zu überprüfen. Außerdem sollten sie schnell reagieren, wenn Forscher ein Problem melden.
Nutzer können das Risiko verringern, indem sie Updates installieren. Programme, die nicht mehr aktualisiert werden, sollten besser gemieden werden.







