Nach Monaten mit Abflüssen ist wieder kräftig Geld in die US-amerikanischen börsengehandelten Fonds (ETFs) für Bitcoin geflossen.
In der vergangenen Woche flossen rund 854 Millionen Dollar beziehungsweise 738 Millionen Euro in die Fonds.
Das schürt am Markt die Hoffnung auf steigende Kurse. Auf das gesamte Jahr 2026 betrachtet liegen die Fonds allerdings weiterhin deutlich im Minus.
Zusammengefasst
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US-amerikanische Bitcoin-ETFs verzeichneten vergangene Woche Nettozuflüsse von 853,54 Millionen Dollar.
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BlackRock steuerte mit seinem IBIT-Fonds 693 Millionen Dollar zu diesen Zuflüssen bei.
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Neue US-Inflationsdaten am 12. August könnten für die weitere Entwicklung entscheidend werden.
Stärkste Zuflüsse in Bitcoin-ETFs seit April
Die Bitcoin-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche die höchsten Nettozuflüsse seit Mitte April, wie Daten von SoSoValue zeigen.
Über solche börsengehandelten Fonds können Anleger in Bitcoin investieren, ohne die Kryptowährung direkt kaufen zu müssen.
Besonders auffällig ist der Bitcoin-Fonds von BlackRock. In den IBIT-Fonds flossen innerhalb einer Woche 693 Millionen Dollar, womit er für den größten Teil der gesamten Zuflüsse verantwortlich war.
Jahresbilanz bleibt deutlich negativ
Eine starke Woche kann die vorherigen Abflüsse allerdings noch nicht ausgleichen.
Seit Anfang 2026 liegt die gemeinsame Bilanz der Fonds bei einem Minus von rund 4,5 Milliarden Dollar.
Das schwache erste Halbjahr fiel mit einem deutlichen Rückgang von Bitcoin zusammen. Der Kurs verlor 33 Prozent und fiel Ende Juni kurzzeitig unter 60.000 Dollar, hat sich inzwischen jedoch erholt und notiert wieder knapp über 65.000 Dollar.
Hohe Zuflüsse könnten zu steigenden Kursen führen
Entscheidend ist nun, ob die neuen Zuflüsse länger anhalten. In Phasen mit hohen Kapitalzuflüssen folgt regelmäßig ein Anstieg des Bitcoin-Kurses.
Zwischen April und Oktober 2025 stieg Bitcoin von rund 75.000 Dollar auf einen Rekordwert von knapp über 126.000 Dollar.
In diesem Zeitraum gab es mehrere Wochen, in denen mehr als 1 Milliarde Dollar in die ETFs floss. Die aktuellen Zuflüsse liegen also noch nicht auf diesem Niveau.








