Ein ehemaliger Trader der Citibank hat mit einem selbstgebauten Trading-Bot ein Ergebnis erzielt, von dem die meisten nur träumen können. Mit einem Startbetrag von rund $1.200 (umgerechnet etwa 1.000 €) wuchs das Konto laut geteilten Daten auf fast $800.000 (umgerechnet etwa 693.000 €).
Der Bot führte insgesamt mehr als 43.000 Trades aus und nutzte dabei eine auffällige Strategie: nicht vorherzusagen, was der Markt tut, sondern zu berechnen, wie sich Preise normalerweise zwischen verschiedenen ‘Zuständen’ verhalten.
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Bot suchte nach Preisfehlern
Laut der Analyse drehte sich die Strategie um kleine Preisunterschiede innerhalb sogenannter ‘UP’- und ‘DOWN’-Märkte auf Bitcoin und Ethereum. Damit ‘wettet’ der Nutzer auf einen Anstieg oder Rückgang. Wenn sich die Kryptowährung dem Endpreis der Wette nähert, steigt deren Preis logischerweise stark an. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Anstieg erreicht wird, ist dann größer.
Viele Nutzer betrachten Preise laut dem Entwickler rein gefühlsmäßig. Ein Vertrag von 95 Cent auf 100 Cent fühlt sich zum Beispiel ‘teuer’ oder ‘sicher’ an. Die Gewinnchance liegt bei 95 %, oder? Der Bot betrachtete das völlig anders.
Das System analysierte Millionen früherer Preisbewegungen und berechnete, wie groß die Wahrscheinlichkeit war, dass sich ein bestimmter Preis in einen nächsten Zustand bewegen würde.
Dafür verwendete der Trader ein sogenanntes Markov-Modell, eine statistische Methode, die wiederkehrende Muster in Preisreihen untersucht.

Zwei Seiten gleichzeitig bespielen
Ein wichtiger Bestandteil der Strategie bestand darin, sowohl ‘UP’- als auch ‘DOWN’-Kontrakte gleichzeitig zu kaufen.
Wenn beide Kontrakte zusammen weniger als $1 kosteten, entstand laut der Analyse eine nahezu garantierte Arbitrage-Chance.
Darüber hinaus suchte der Bot nach Situationen, in denen günstige Kontrakte laut historischen Daten eine deutlich größere Chance hatten, doch noch stark zu steigen.
So stieg ein Bitcoin-‘UP’-Kontrakt laut den geteilten Beispielen innerhalb eines Handelsfensters von 3,4 Cent auf 7,5 Cent, was einem Gewinn von über 120 % entsprach.
Indem dieser Prozess tausende Male automatisch wiederholt wurde, wuchs das Konto letztlich explosionsartig.

Bots in Deutschland
Mit der aktuellen Entwicklung im Bereich KI sehen wir immer häufiger, dass Trader und Analysten ‘Bots’ als Teil einer Handelsstrategie empfehlen. Handelsplattformen greifen diesen Trend auf und ermöglichen es, einen eigenen Bot einzurichten.
In Deutschland sind die Bots von OKX beliebt. Dort kann man einen Bot einrichten, der automatisch auf Basis zuvor festgelegter Limits handelt, während man selbst jederzeit die Kontrolle behält.
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Achtung: Der Handel mit Kryptowährungen ist mit Risiken verbunden. Handeln Sie nur mit Geld, dessen Verlust Sie verkraften können.






