Große Namen aus der Finanzwelt verdienen inzwischen an Kryptowährungen, obwohl sie Bitcoin früher entschieden ablehnten. Dennoch steigen immer mehr Banken und institutionelle Investoren inzwischen ein.
Dieselben Akteure, die Bitcoin einst für gefährlich oder nutzlos hielten, entwickeln heute eigene Produkte rund um Kryptowährungen.
Zusammengefasst
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BlackRock-Chef Larry Fink bezeichnete Bitcoin 2017 noch als Instrument zur Geldwäsche.
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Heute bietet BlackRock Anlegern einen Bitcoin-ETF an.
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Citadel-Gründer Ken Griffin räumte später ein, dass seine Einschätzung von Kryptowährungen falsch war.
Große Unternehmen erkennen das Geschäftsmodell hinter Krypto
Der Kurswechsel ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Kryptomarkt stark gewachsen ist. Kunden verlangen zunehmend Zugang zu Bitcoin, und große Finanzunternehmen wollen diese Nachfrage bedienen.
Für Banken und Vermögensverwalter geht es dabei nicht nur um den Glauben an Bitcoin. Sie können auch mit Handelsprodukten, börsengehandelten Fonds und Dienstleistungen rund um Kryptowährungen Geld verdienen.
Dadurch ist der Kryptomarkt längst nicht mehr nur das Spielfeld privater Anleger. Auch große Finanzinstitute erzielen inzwischen Einnahmen mit digitalen Vermögenswerten.
BlackRock: Von Kritik zum Bitcoin-ETF
Ein bekanntes Beispiel ist Larry Fink, der CEO von BlackRock. 2017 bezeichnete er Bitcoin noch als Instrument zur Geldwäsche, Jahre später sah er Bitcoin jedoch als ernstzunehmende Anlage.
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BlackRock bietet heute einen Bitcoin-ETF an. Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, über den Anleger an der regulären Börse in Bitcoin investieren können, ohne die Coins selbst verwahren zu müssen.
BlackRock verwaltet Vermögen von Kunden auf der ganzen Welt. Mit dem Bitcoin-ETF wurde der Zugang zu Bitcoin über die klassische Börse deutlich einfacher.
Auch andere bekannte Namen ändern ihre Haltung
Ken Griffin, Gründer von Citadel, äußerte sich jahrelang kritisch über Kryptowährungen. Citadel ist ein großes US-amerikanisches Investmentunternehmen, das an den Finanzmärkten tätig ist.
Im Jahr 2022 erklärte er, dass er sich geirrt habe und Kryptowährungen zu einem bedeutenden Thema in der Finanzwelt geworden seien.
Später sagte Griffin außerdem, dass er es bereue, nicht früher in Kryptowährungen investiert zu haben. Sein Unternehmen Citadel Securities prüfte daraufhin auch den Einstieg in den Kryptohandel.
JUST IN: Citadel CEO Ken Griffin says he regrets not buying crypto a few years ago.
Jamie Dimon ist CEO von JPMorgan und steht Bitcoin weiterhin kritisch gegenüber. Dennoch arbeitet seine Bank bereits seit Jahren an Produkten auf Basis der Blockchain-Technologie.
Die Kritik ist also nicht vollständig verschwunden. Hinter den Kulissen verdienen jedoch einige dieser Unternehmen inzwischen genau an den Kryptowährungen, die sie früher kritisierten.






