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Nach Wochen des Rückgangs scheint Bitcoin (BTC) bei rund 57.000 Euro vorerst einen Boden zu finden. Der starke Kursverfall scheint sich zu verlangsamen, doch unter der Oberfläche verschiebt sich das Kräfteverhältnis.
Gleichzeitig spielt sich im Hintergrund etwas Auffälliges ab: Kleine Anleger kaufen nach, während große Marktteilnehmer etwas auf die Bremse treten. Diese Zweiteilung könnte entscheidend dafür sein, was der Kurs in den kommenden Wochen macht.
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Private Anleger kaufen, doch Whales verkaufen
Daten der Analyseplattform Santiment zeigen, dass Wallets mit weniger als 0,1 BTC – häufig als Privatanleger betrachtet – ihren Bestand seit dem Allzeithoch im Oktober um 2,5 Prozent erhöht haben.
Gleichzeitig haben größere Akteure, also Wallets mit Beständen zwischen zehn und 10.000 BTC, ihre Positionen um 0,8 Prozent reduziert.
Diese Verschiebung in der Eigentümerstruktur ist kein Detail. Kleine Anleger kaufen regelmäßig nach und reagieren schnell auf kurzfristige Kursrückgänge. Das kann den Kurs kurzfristig stützen. Dennoch war Anfang dieser Woche in den Bitcoin-Nachrichten zu lesen, dass kurzfristige Trader aktuell im Minus liegen.
Für eine nachhaltige Rally sind jedoch vor allem die großen Marktteilnehmer entscheidend. Die sogenannten Whales geben in der Regel die Richtung vor. Kaufen sie in großem Stil, entsteht eine strukturelle Nachfrage, die einen Trend tragen kann.
Bleiben sie hingegen Verkäufer, sobald sich der Preis erholt, wird jede Aufwärtsbewegung früher oder später wieder abgewürgt.
Widersprüchliche Signale nach starkem Rückgang
Anfang Februar fiel Bitcoin in Richtung 53.000 Euro. Laut Zahlen von Glassnode stieg anschließend der sogenannte „Accumulation Trend Score“ auf 0,68. Dieser Wert deutet darauf hin, dass Investoren verstärkt BTC gekauft haben – insbesondere Wallets mit Beständen zwischen zehn und hundert BTC.
Das wirkt zunächst positiv, doch Santiment betrachtet unterschiedliche Größenklassen innerhalb der Whales-Kategorie. Die größten Whales haben seit Oktober per saldo BTC verkauft. Eine mögliche Erklärung: Mittelgroße Akteure kauften während des Rückgangs nach, während die größten Marktteilnehmer unter dem Strich weiterhin verkauften.
Bitcoin bleibt unter wichtigem Niveau
Glassnode schreibt in seinem jüngsten Wochenbericht, dass Bitcoin klar unter den sogenannten „True Market Mean“ gefallen ist.
Dieses Modell betrachtet den durchschnittlichen Kaufpreis der Coins, die sich derzeit aktiv im Umlauf befinden. Dieses Niveau liegt aktuell bei rund 79.000 US-Dollar und diente in früheren Marktzyklen häufig als Trennlinie zwischen Wachstumsphasen und Abwärtsperioden.
Nachdem der Durchbruch nach unten bestätigt wurde, sieht die Analyseplattform den sogenannten „Realized Price“ bei etwa 54.900 US-Dollar als untere strukturelle Grenze.
Dabei handelt es sich um den durchschnittlichen Kaufpreis aller derzeit im Umlauf befindlichen Coins. In früheren Zyklen bewegte sich der Kurs längere Zeit innerhalb der Spanne zwischen diesen beiden Niveaus – begleitet von einer längeren Phase der Konsolidierung.
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