Verwahrst du dein XRP selbst? Dann sei besonders wachsam.
Betrüger nehmen gezielt Nutzer von XRP-Wallets mit Fake-Apps und Phishing-Nachrichten ins Visier. Ein einziger falscher Klick kann ausreichen, um deine Wallet leerzuräumen und dein gesamtes XRP zu stehlen.
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Neue Warnung vor Betrug rund um XRP-Wallets
Wietse Wind, Gründer der Xaman Wallet für XRP, warnt vor einer aktuell groß angelegten Betrugswelle.
Laut ihm versuchen Kriminelle, Nutzer mit gefälschten Nachrichten, Fake-Apps und verdächtigen Anfragen in die Irre zu führen. Sie locken Betroffene auf betrügerische Websites oder bringen sie dazu, unbemerkt eine unerwünschte Transaktion zu bestätigen.
Dem Team zufolge tauchen derzeit verschiedene Formen der Täuschung auf: gefälschte Apps, Nachrichten von angeblichem Support-Personal sowie NFTs, die kostenlose Token versprechen.
Teilweise wird auch nach der geheimen Wiederherstellungsphrase gefragt. Wer diese preisgibt, gewährt Zugriff auf seine Wallet – und riskiert, dass sie vollständig geleert wird.
There is a massive XRPL targeted scam effort going on. I've been working all weekend (day+night) to do what we can to add more warnings & filters, but at the end of the day nothing works as well as our own vigilance. We're seeing: - Scam sign requests (they try to trick you Show more
Protect your $XRP and assets from scams, especially on social media. No DMs. No links. No emails. No exceptions. Don't connect your wallet to unverified websites. Don't engage with “support” outside Xaman. Support is only available inside the app via the "Xaman Support" xApp.
Angriffe zielen vor allem auf das Nutzerverhalten ab
Die Xaman Wallet ist ausschließlich als mobile App verfügbar, dennoch kursieren gefälschte Desktop-Versionen. Zudem werden E-Mails und Nachrichten verschickt, die scheinbar vom Unternehmen stammen.
Vermutlich greifen Betrüger dabei auf Daten aus früheren Leaks zurück, denn Xaman selbst speichert keine E-Mail-Adressen der Nutzer.
Kürzlich wurde eine ungesicherte Datenbank mit fast 150 Millionen Zugangsdaten entdeckt, darunter auch Accounts von Krypto-Diensten.
Auch das jüngste Datenleck bei Odido, bei dem Informationen von Millionen Kunden veröffentlicht wurden, könnte solche Betrugsversuche erleichtern.
Krypto-Betrug bleibt großes Problem
Krypto-Betrug ist weiterhin ein massives Problem. Laut dem Sicherheitsunternehmen PeckShield wurden im Jahr 2025 mehr als 4 Milliarden US-Dollar durch Hacks und Betrug gestohlen – umgerechnet rund 3,36 Milliarden Euro.
Allein durch Betrugsmaschen gingen etwa 1,37 Milliarden US-Dollar verloren, rund 1,15 Milliarden Euro. Die wichtigste Lektion bleibt laut Wind simpel: Solange Nutzer keine unbekannten Anfragen bestätigen und ihre geheimen Schlüssel nicht teilen, bleiben ihre Kryptowährungen sicher.






