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An der Wall Street wächst die Diskussion über einen berüchtigten Indikator, der in der Vergangenheit häufig kurz vor großen Börsencrashs auftauchte. Gemeint ist das sogenannte Shiller-CAPE-Verhältnis, ein bekannter Bewertungsmaßstab für vor allem Aktien. Genau dieser Indikator befindet sich nun erneut auf einem extrem hohen Niveau.
Das sorgt bei Anlegern für Unruhe, denn vergleichbare Werte waren zuvor vor den Börsencrashs von 1929 sowie der Dotcom-Blase um das Jahr 2000 zu beobachten.
Was ist das Shiller-CAPE-Verhältnis?
Das Shiller-CAPE-Verhältnis vergleicht den Kurs von Aktien mit dem durchschnittlichen Gewinn von Unternehmen über einen längeren Zeitraum. Anleger versuchen damit einzuschätzen, ob Aktien historisch betrachtet teuer oder günstig bewertet sind.
Laut dem Artikel liegt der Indikator derzeit über 40. Dieses Niveau wurde in der Vergangenheit nur äußerst selten erreicht.
Das letzte Mal, dass das Verhältnis so hoch stand, war auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Das zeigt auch die folgende Abbildung.

Vor allem große Tech-Konzerne treiben den Markt nach oben
Ein wichtiger Grund für die hohen Bewertungen ist der enorme Anstieg großer Technologieunternehmen. Namen wie Microsoft, Nvidia, Apple und Amazon haben die Börsen in den vergangenen Jahren stark nach oben gezogen.
Vor allem der KI-Hype spielt dabei eine große Rolle. Anleger investieren weiterhin enorme Summen in Unternehmen, die von künstlicher Intelligenz profitieren – trotz der bereits hohen Bewertungen.
Laut Analysten entsteht dadurch eine Situation, in der der Markt zunehmend von einer kleinen Gruppe großer Aktien abhängig wird.
Nicht jeder erwartet einen unmittelbaren Crash
Trotzdem bedeutet eine hohe Bewertung nicht automatisch, dass sofort ein Crash folgt. Auch in früheren Bullenmärkten stiegen Aktien teilweise länger weiter, als viele Anleger erwartet hatten.
Zudem weisen einige Analysten darauf hin, dass große Technologieunternehmen heute profitabler und finanziell stabiler sind als während der Internetblase im Jahr 2000.
Dennoch nimmt die Nervosität zu, da Zinsen, Wirtschaftswachstum und geopolitische Spannungen die Finanzmärkte zunehmend unter Druck setzen.
Auch für Krypto relevant
Für Krypto-Anleger ist diese Entwicklung ebenfalls wichtig. Bitcoin und andere Kryptowährungen bewegen sich in den letzten Jahren häufig parallel zu Technologieaktien – insbesondere in Phasen starker Kursanstiege oder Panik an der Wall Street.
Eine größere Korrektur am Aktienmarkt könnte daher auch erhebliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben.
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