Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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Der Mann, der die Immobilienkrise vorhersagte, warnt: „Das erinnert an die Blase von 2000“

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Finanz Nachric…

Michael Burry, der Investor, der durch die korrekte Vorhersage der Immobilienkrise von 2008 weltberühmt wurde, schlägt erneut Alarm an den Finanzmärkten. Laut Burry ähnelt die aktuelle Situation immer stärker den letzten Monaten vor dem Platzen der Internetblase im Jahr 2000.

Burry, bekannt aus Buch und Film The Big Short, äußert vor allem Sorgen über den enormen Hype rund um KI-Aktien.

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Burry baut Wetten gegen KI-Aktien aus

Gleichzeitig setzt Burry seine Worte auch in konkrete Marktpositionen um. Der Gesamtwert der Aktien, auf deren Kursrückgang er spekuliert, liegt inzwischen bei rund 1,1 Milliarden US-Dollar. Damit hat er seine negativen Positionen seit dem vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet. Mit diesen Wetten setzt er vor allem auf fallende Kurse bei Nvidia und dem Datenanalyse-Unternehmen Palantir.

Er rechnet zudem mit einer breiteren Abkühlung des Technologiesektors, der zuletzt stark gestiegen ist. So hat er auch Short-Positionen gegen große Tech-Indizes und Chipwerte aufgebaut.

„Aktien steigen nicht mehr logisch“

In einem Beitrag auf Substack schreibt Burry, dass Aktien seiner Meinung nach kaum noch auf Wirtschaftsdaten oder das Verbrauchervertrauen reagieren.

„Aktien steigen oder fallen nicht mehr wegen Arbeitsmarktdaten oder der Stimmung“, so Burry. „Sie steigen, weil sie bereits gestiegen sind.“

Seiner Ansicht nach erinnert die Situation stark an das Ende der 1990er-Jahre, kurz bevor die Dotcom-Blase platzte.

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Vor allem KI-Aktien steigen weiter

Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem KI-Aktien erneut Rekordstände erreichen. Vor allem Chipunternehmen profitieren von den enormen Investitionen in künstliche Intelligenz.

Burry verweist dabei speziell auf den starken Anstieg des Philadelphia Semiconductor Index (SOX), eines wichtigen Indexes für Chipunternehmen. Dieser Index ist in diesem Jahr im Zuge des KI-Hypes bereits kräftig gestiegen.

Laut Burry entsteht dadurch eine Situation, in der Anleger immer höhere Bewertungen akzeptieren – allein deshalb, weil der Markt weiter steigt.

Foto: Kursverlauf der Nvidia-Aktie
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Weitere bekannte Investoren sehen Parallelen

Burry ist nicht der Einzige, der Parallelen zur Zeit um das Jahr 2000 zieht. Auch Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones warnte diese Woche, dass die aktuelle KI-Rally stark an die letzte Phase der Internetblase erinnere, auch wenn die Kurse zunächst noch weiter steigen könnten.

Gleichzeitig glaubt Jones jedoch, dass der Anstieg noch länger anhalten kann, bevor der Markt tatsächlich korrigiert.

Nicht jeder erwartet einen unmittelbaren Crash

Trotz der Warnungen rechnen viele Analysten nicht direkt mit einer neuen Finanzkrise wie 2008. Das Gewinnwachstum großer Technologieunternehmen bleibt stark, und KI sorgt weltweit für massive Investitionen von Unternehmen.

Dennoch nimmt die Nervosität zu, da sich immer mehr Anleger fragen, wie lange der aktuelle Aufwärtstrend noch tragfähig bleibt.

Für Krypto-Investoren ist das besonders relevant. Bitcoin und KI-bezogene Kryptowährungen bewegen sich häufig im Gleichschritt mit Technologieaktien, wodurch eine Korrektur an der Wall Street auch Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben könnte.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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