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Auf der Invest Stuttgart dominieren Gold, Silber und Rohstoffe die Gespräche – und das aus gutem Grund. Laut dem Finanzexperten Mark Friedrich könnte der Markt am Anfang eines langfristigen Rohstoff-Superzyklus stehen. Auch Bitcoin (BTC) spielt in diesem Szenario eine Rolle, wenn auch in einer anderen Funktion.
Rohstoff-Superzyklus durch KI und Energiebedarf
Friedrich beschreibt in einem Interview einen Superzyklus als einen mehrjährigen Bullenmarkt, der nicht nur Monate, sondern fünf Jahre oder länger anhalten kann. Treiber dieser Entwicklung seien vor allem die rasante Digitalisierung und der Boom rund um künstliche Intelligenz. Beide Trends erhöhen die Nachfrage nach Rohstoffen und Energie erheblich.
„Wir sind ganz am Anfang dieser Entwicklung”, erklärt Friedrich.
Besonders bemerkenswert: Nur etwa ein Prozent der institutionellen Anleger sei aktuell in Rohstoffe investiert. Sollte sich das ändern, könnte bereits eine geringe Umschichtung große Auswirkungen auf die Preise haben.
Gold, Silber und Minenaktien im Fokus
Die jüngsten Rekordstände bei Gold und Silber wertet Friedrich als klares Signal für einen strukturellen Wandel. Anleger könnten sowohl physisch als auch über Finanzprodukte investieren.
Eine besondere Rolle schreibt er Minenaktien zu: „Die Minenaktien werden stärker steigen als der Grundpreis”, so seine Einschätzung.
Neben Edelmetallen nennt er auch Rohstoffe wie Lithium, Kupfer, Uran, Öl und Gas als potenziell profitabel – insbesondere vor dem Hintergrund steigender globaler Energienachfrage.
Bitcoin als „digitales Gold“
Trotz seines Fokus auf Rohstoffe bleibt Friedrich ein Befürworter von Bitcoin. Er bezeichnet BTC als „das beste Geldsystem, was die Menschheit jemals erfunden hat”. Aktuell sieht er den Markt zwar in einer bearishen Phase, erwartet jedoch mittelfristig eine Trendwende.
Bitcoin könne insbesondere in geopolitisch unsicheren Zeiten an Bedeutung gewinnen. Als Beispiel nennt er Berichte, wonach der Iran Bitcoin für internationale Zahlungen in Betracht zieht.
„Bitcoin ist ein Geldsystem ohne Drittparteienrisiko”, betont Friedrich.
Sachwerte als Schutz in unsicheren Zeiten
Angesichts steigender Staatsverschuldung, möglicher Inflation und geopolitischer Spannungen empfiehlt der Experte eine klare Strategie: Fokus auf Sachwerte. Dazu zählen neben Rohstoffen auch Aktien und Bitcoin.
Langfristiges Investieren sei entscheidend. „Time in the market is more important than timing the market”, so Friedrich. Regelmäßige Investitionen, etwa über Sparpläne, könnten helfen, von langfristigen Trends zu profitieren.
Ob sich der prognostizierte Superzyklus tatsächlich materialisiert, hängt jedoch auch von geopolitischen Entwicklungen und der Geldpolitik der Notenbanken ab. Klar ist: Die Bedeutung von Rohstoffen und alternativen Wertspeichern dürfte weiter zunehmen.
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